Leserbrief

Waschbärenplage in Ronsdorf

Ausgabe 33 vom 16. August 2026

Jetzt auch in Ronsdorf: Waschbären – diese Plagegeister rauben mir die Nachtruhe und so viele Menschen wissen nicht, was sich nächtens in ihren Gärten bewegt! Die putzig aussehenden Gesellen haben überhaupt keine Menschenscheu, sind völlig unbeeindruckt von den Maßnahmen die man gegen sie ergreift und treiben weiter ihr Unwesen. Sie ziehen ihre Jungtiere – und davon gibt es reichlich – munter auf und zeigen ihnen, wo das beste Futter zu finden ist! Somit vervielfacht sich ihre Art in einem exorbitanten Tempo.
Liebe Menschen, macht es den Waschbären so ungemütlich wie möglich: Stellt bitte Katzen- und Hundefutter des Nachts ins Haus, sichert das Vogelfutter und eure Teiche in denen die edlen Kois auf unerklärliche Weise immer weniger werden, geht eure Grundstücke auch in den ungenutzten und wild bewachsenen Ecken ab, in denen sich die Waschbären sehr gerne und ungestört niederlassen und vermehren, sichert euren Kompost und sammelt abends das Fallobst ein (hm, Schlaraffenland), sorgt dafür, dass der Hausmüll dahin kommt, wo er hingehört – nämlich in die dann geschlossene Abfalltonne und nicht daneben oder obendrauf (ein weiteres Schlaraffenland)!
Waschbären sind Allesfresser und haben keine natürlichen Feinde.
Niemand und wirklich niemand will Waschbären im Haus, auf dem Dachboden oder auf dem Dach beherbergen.
Ja, diese Tiere sehen niedlich aus, vor allem die Jungtiere, bei denen jeder in Entzücken gerät, aber was sie anrichten, ist kaum zu beschreiben. Die Schäden und die Verunreinigung, die diese Tiere verursachen, sind erheblich und sehr kostenintensiv.
Gesehen und erlebt im Bereich: Am Rädchen, Goldlackstraße, Am Stall, Echoer Straße, Im Bökel.
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