Ausgabe 18 vom 3. Mai 2026
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freund:innen,
leider ist mein Antrag zum Thema „Parkraum in Ronsdorf“ in der BV-Sitzung am 21.4. gescheitert, da bei der Abstimmung eine Stimmengleichheit von 7:7 Stimmen zustandekam, womit der Antrag als „abgelehnt“ gilt. Wenn die Fraktionsvorsitzende der SPD nicht plötzlich erkrankt gewesen wäre, hätte das Abstimmungsergebnis anders ausgesehen, da mir von ihr im Vorfeld der Sitzung schon Zustimmung signalisiert worden war. Das hätte dann ein Ergebnis von 8:7 für den Antrag bedeutet. Ich wünsche ihr gute Besserung!
Bezeichnend war für mich die Feststellung, dass ausgerechnet die Lobbyist:innen des Individualverkehrs dieses Mal nicht unbedingt für deren Interessen gesprochen und gestimmt haben. Denn gerade für die Autobesitzer in den eng bebauten Ronsdorfer Wohngebieten, wo es nicht so viele Parkmöglichkeiten gibt wie in den Gebieten mit vielen Eigenheimen und viel Platz für Garagen und Stellplätze, gibt es nun auf absehbare Zeit keine Erleichterung. Aber für die Anlieger anderer Wuppertaler Stadtteile zeigte man natürlich Verständnis … Das Prinzip „Hannemann geh’ Du voran“?
So werden nun hoffentlich die Disussionen und Abstimmungen in anderen Stadtteilen, wo die Linke auch ähnliche Anträge stellen wird, anders verlaufen. Denn z.B. in der Elberfelder Nordstadt und auf dem Rott in Barmen ist die Notwendigkeit von mehr Parkflächen nicht so einfach wegzudiskutieren.
Ich habe dennoch noch einmal meine Auflistung von Parkplatz-Überkapazitäten in eng bebauten Wohngebieten Ronsdorfs beigefügt, wo ein paar Stellplätze mehr den Anwohnern zugutekommen könnten.
Jürgen Köster
Vertreter der Linken in der BV Ronsdorf



