Der Kampf gegen die Pandemie ist nicht vorbei

Steigende Inzidenzwerte versetzen Wuppertals Krisenstab in Alarmbereitschaft

Die Öffnungszeiten im Impfzentrum ändern sich ab Montag. (Foto: AS)

(W./AS) Ein Blick auf die täglich steigenden Infektionszahlen lässt nichts Gutes vermuten: Der Kampf gegen die Pandemie ist noch lange nicht vorbei, wenngleich auch die Lockerungen einen Hauch von Normalität suggerieren.
Um den rasant wachsenden Inzidenzwerten begegnen zu können, setzt die Stadt Wuppertal weiterhin auf ihre bewährte Impfstrategie, die auch in den nächsten Tagen und Wochen um zusätzliche dezentrale Impfangebote ausgeweitet werden soll. So sind drei zusätzliche Aktionen am Barmer Bahnhof, an der Nordbahntrasse und am Spielplatzhaus Reppkotten geplant. „Impfwillige können spontan während der angegebenen Zeiten vorbeikommen“, erläutert Ulrike Kusak von der Stadtverwaltung. Es sei aber zu beachten, dass in diesem Rahmen nur Erstimpfungen möglich sind. „Verimpft werden ein mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) und Johnson & Johnson“, so Kusak. Geimpft werden können Personen ab 16 Jahren. Für unter 18-Jährige ist der Biontech-Impfstoff vorgesehen.
Wer mit Biontech oder Moderna geimpft wird, erhält am Impftag automatisch einen Termin zur Zweitimpfung, der im vorgegebenen Abstand von mehreren Wochen im gleichen Rahmen an gleicher Stelle stattfindet. Es muss also kein Aufwand für die Zweitimpfung betrieben werden. Bei einer Impfung mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson reicht eine einmalige Dosis. Jugendliche unter 15 Jahren können bei den mobilen Impfaktion aber nicht geimpft werden. Ebenso ausgeschlossen sind Schwangere und Stillende.
Der Leiter des Wuppertaler Krisenstabes, Stadtdirektor Johannes Slawig, setzt auf die mobilen Impfteams und plant bereits weitere Aktionen. In Kürze soll auch ein Impfbus eingesetzt werden, der vor größeren Einkaufszentren und Geschäften stehen soll, um allen Wuppertalern und Wuppertaler innen eine „niederschwellige Impfung“ zu ermöglichen.
Rückläufig sei hingegen die Auslastung des Impfzentrums am Freudenberg. Am Montag gelten hier neue Öffnungszeiten: Montags ist das Zentrum künftig ganz geschlossen. Von dienstags bis sonntags können Impfwillige in der Zeit von 14 bis 20 Uhr kommen. Ziel sei es, die eingesetzten Ärzte wieder in die eigenen Praxen zu entlassen – auch, um dort die eigenen Patienten impfen zu können. Eine Ausnahme bildet die Zeit vom 5 bis zum 22. August, denn dann werden zusätzliche Zeitfenster für die Zweit­impfungen vergeben. Schon jetzt zeichne sich ab, dass Ende September die Zelte der Kassenärztlichen Vereinigung auf dem Campus Freudenberg abgebaut werden, so Slawig. Damit halte man sich an eine Vorgabe des Landes NRW, die verstärkt auf den Einsatz mobiler Impfteams und auf das Impfen in den Arztpraxen setze.
Im Hinblick auf das neue Schuljahr, das bereits in drei Wochen beginnt, werde man die Lüftungsmöglichkeiten in allen Kindergärten und Schulen noch einmal unter die Lupe nehmen. „Aktuell gibt es von Bund und Land Förderprogramme für die Anschaffung von speziellen Lüfungsgeräten“, so Johannes Slawig. Bisher seien 24 dieser Geräte im Einsatz. Während der Sommerpause laufe in den städtischen Einrichtungen eine Bestandsaufnahme, bei der geprüft wird, wo weitere Geräte zum Einsatz kommen können. Dazu habe das Land in Absprache mit dem Umweltbundesamt spezielle Kriterien erarbeitet. Dennoch sei man in Wuppertal der Ansicht, dass die Auffassung des Schulministeriums und des Gesundheitsministeriums zutreffe: Lüften sei die  bes­­te Möglichkeit im Kampf gegen das Virus im Klassenzimmer. Die kühlschrankgroßen Geräte entwickeln eine nicht zu vernachlässigende Geräuschemission.
„Wir spüren, dass der Wettkampf gegen die Delta-Variante noch nicht gewonnen ist“, bedauert Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind und appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, von den Impfangeboten Gebrauch zu machen. Zu besonderer Vorsicht mahnt der Oberbürgermeister die Reiserückkehrer*innen.
Die massiv steigenden Inzidenzwerte lassen befürchten, dass bereits am Montag wieder die Stufe 1 der Coronaschutzverordnung in Wuppertal gelten wird.

 

Nach dem Unwetter folgt Aufarbeitung

Aufräumarbeiten werden von zahlreichen Schuldzuweisungen begleitet

Der Minigolfplatz im Zillertal ist von Schlamm und Geröll schwer gezeichnet. (Foto: db)

(Reg./AS) Auch anderthalb Wochen nach den schweren Unwettern im Bergischen Land sind nicht alle entstandenen Schäden abzusehen. Kritik am Krisenmanagement wies der Wupperverband als Betreiber zahlreicher Talsperren in der Region in der vergangenen Woche noch zurück: Es habe sich um ein „flächendeckendes Starkregenereignis gehandelt“, betont Thorsten Luckner vom Wupperverband. Etwas Vergleichbares habe man noch nicht erlebt. Marc Scheibel ist beim Wupperverband für die Hochwasserrisikomanagementpläne zuständig. Auch er stellt fest, dass es sich bei dem Starkregenereignis nicht um ein punktuelles Ereignis gehandelt habe. Der Umstand, dass „überall Wasser geflossen sei, machte eine ordnungsgemäße Abführung des Wassers aus den Stauanlagen nahezu unmöglich.“ Auch der Geschäftsführer des Wupperverbandes, Georg Wulf, warb um Verständnis der Bürgerinnen und Bürger, die nachvollziehbar emotional auf die Folgen des Hochwassers reagiert hätten. Warum man im Vorfeld kein Wasser aus den Talsperren abgelassen habe, war eine der meistgestellten Fragen der Betroffenen. Dennoch sei, so Wulf, „ein vorzeitiges Leerfahren keine Alternative gewesen“.
Ungeachtet dieser Tatsache hat der Wupperverband zwischenzeitlich sein Krisenmanagement überdacht, hieß es dazu in dieser Woche.  Kritik gab es auch von Wuppertals Krisenstabsleiter Johannes Slawig: „Es muss alles getan werden, um die Menschen bei künftigen Starkregen-Ereignissen früher und wirksamer vor einem Hochwasser warnen zu können.“ Die Anwohner im stark vom Unwetter betroffenen Beyenburg erwägen eine Klage gegen das Krisenmanagement des Wupperverbandes.
Stadt und Wupperverband haben die Geschehnisse analysiert und sind zu folgendem Ergebnis gekommen: „Es müssen weitere Analysen aus diesem Jahrtausendereignis folgen und alle Verbesserungsmöglichkeiten umfassend  und so schnell wie möglich umgesetzt werden. Vor allem müssen die Möglichkeiten der Wetterdatenauswertung weiter entwi­ckelt und ausgebaut werden, um die Bevölkerung frühzeitig und konkret warnen zu können.“ Gleichzeitig macht Slawig keinen Hehl daraus, dass man sich auch Fehler eingestehen müsse. Dazu soll es in der kommenden Woche Gespräche zwischen Stadt und Wupperverband geben.
Erfreulich seien die Hilfsbereitschaft und die Solidarität der Menschen in Wuppertal. Zahlreiche Sach- und Geldspenden seien inzwischen eingegangen.  Inzwischen liegen so viele Sachspenden in den Sammelstellen, dass weitere Initiativen nicht mehr benötigt werden. Jetzt will die Stadt die von Bund und Land angekündigten Soforthilfen schnell und unbürokratisch zu den vom Hochwasser Betroffenen bringen. So sollen Beträge bis zu 3.500 Euro sofort ausgezahlt werden können. Auch bei der Sparkasse Wuppertal freue man sich über eingegangene Spenden in Höhe von einer Million Euro, so Vorstandschef Gunther Wölfges. Nun setze man alles daran, die Auszahlung in Kooperation mit der Stadt zu koordinieren. Auch ein Hilfskreditprogramm von 25 Millionen Euro habe man für Privatpersonen und Unternehmen aufgelegt. Bis zu 50.000 Euro können hier ohne große bürokratische Hürden beantragt werden.
Immmerhin gibt es auch gute Nachrichten: Wie die Wuppertaler Stadtwerke und die Technischen Betriebe der Stadt Remscheid unisono verkünden, sei das Trinkwasser entgegen anders lautender Meldungen in unterschiedlichen sozialen Netzwerken nach wie vor von guter Qualität. Es habe keine Schäden im Trinkwasser gegeben, „und alle Messwerte bestätigen die gute Qualität des Wassers“, erklärt Stadtwerke­sprecher Holger Stephan. „In Remscheid sind keine Kolibakterien im Trinkwasser und das Wasser muss auch vor dem Verzehr nicht abgekocht werden“, betont Viola Juric von der Stadt Remscheid.

 

Grünes Licht für das Wahrzeichen

Nach dem Unwetter: Strecke frei für die Schwebebahn

Das Hochwasser hat der Schwebebahn nichts anhaben können – nur die Station Kluse fällt bis auf Weiteres aus. Die Adlerbrücke in Barmen (Bild) hat keine Schäden davongetragen. (Foto: AS)

(W./AS) So nahe ist die Wupper der Schwebebahn und ihren Stationen entlang des Flusses noch nie gekommen. Aufgrund des Rekordhochwassers gab es Bedenken, dass die statische Sicherheit des Schwebebahngerüsts nach den Überflutungen nicht mehr gewährleistet sei.
Jetzt geben die WSW mobil GmbH grünes Licht für das Wuppertaler Wahrzeichen: „Nach intensiven Prüfungen steht fest, dass die Schwebebahn an diesem Wochenende wieder offiziell auf Strecke gehen kann und auch der Neustart am 31. Juli nicht gefährdet ist“, gibt WSW-Sprecher Holger Stephan bekannt. Zwar habe es bei der Schwebebahn erhebliche Schäden gegeben, die Standfestigkeit des Gerüsts und seiner Stationen habe aber keine Beeinträchtigungen davongetragen.
So waren in der letzten Woche die Stationen Döppersberg und Kluse in Mitleidenschaft gezogen worden. Aus diesem Grunde wird nach Stadtwerke-Angaben die Station Kluse wohl für mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen: „Die Wupper hat den Technikraum unter der Haltestelle geflutet und die gesamte Elektrotechnik zerstört“, bedauert Stephan. „Da der Schwebebahnhof ohne Licht, Aufzüge und Sicherheitseinrichtungen nicht betrieben werden kann, muss vorerst auf die Kluse verzichtet werden.“ Wie lange, steht noch nicht fest. Immerhin hat der Wupperverband an der Messstation Kluse einen historischen Höchstwert verzeichnet: Am Donnerstagmorgen lag der Wasserstand der Wupper bei 3,80 Meter.

 

Erinnerungen an den Urgroßvater

Peter-Hans Auwerda besuchte die JVA Lüttringhausen

Vor der Gedenktafel. Unter den Mitarbeitern der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall Hans Heinz Schumacher (rechts) sowie Andrea Blesius (5. von rechts). Dazwischen die Familie Auwerda: Peter (rechts neben der Gedenktafel), Miriam (3.v.r.), Alexander (4.v.l.) und Christiaan (4.v.r.) (Foto: PK)

(Lü./PK.) Diese Geschichte beginnt im Dezember 2020. Andrea Blesius, die als Schriftführerin der Remscheider Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall tätig ist und sich seit dem 18. Lebensjahr mit den Folgen des Nazi-Regimes im Bergischen Land beschäftigt, studierte das Schicksal von Opfern, die während des zweiten Weltkrieges in der Justizvollzugsanstalt in Lüttringhausen, die damals noch Zuchthaus hieß, inhaftiert waren. Zu diesem Thema hat Blesius einen persönlichen Bezug, denn ihr Großvater war in Kriegszeiten im Zuchthaus als Wärter tätig. Intensiv beschäftigte sich die 49-jährige Blesius mit niederländischen Insassen, denn in den niederländischen Archiven bekommt man online schnelle Auskünfte. Im „Oorlogsgravenstichting“, dem holländische Pendant zur hiesigen Kriegsgräbervorsorge, bemerkte Andrea Blesius einen Beitrag über den niederländischen Widerstandskämpfer Karel Reusen, der beinahe drei Jahre in Lüttringhausen eingekerkert war. Kontakdaten zu dessen Urenkel Peter-Hans Auwerda waren angefügt. „Wunderbar“, dachte die Bergische Lokalhistorikerin, „in drei Stunden bin ich in den Niederlanden“ und kontaktierte Auwerda per email. Die Antwort kam auch prompt, allerdings aus Aruba, der kleinsten der in der Karibik befindlichen ABC-Inseln, wo Peter Auwerda mit seiner Familie lebt. Peter Auwerda war begeistert über Andrea Blesius Arbeit, gab bekannt, dass er die Bibel seines Urgroßvaters in Besitz habe und erwäge, bei seinem nächsten Verwandtschaftsbesuch in den Niederlanden auch in Lüttringhausen vorbeizuschauen, um sich im ehemaligen Zuchthaus ein persönliches Bild davon zu machen, wo und unter welchen Umständen sein Großvater inhaftiert war.
Der Besuch der Familie Auwerda fand am 16. Juli statt. Peter hatte seine Frau Miriam sowie die beiden Söhne Alexander und Christiaan mitgebracht, Der Vorstand des Pferdestall-Vereins hatte sich dafür eingesetzt, dass die Familie einen Rundgang durch die JVA unternehmen konnte. Die Leiterin der JVA, Katja Grafenweg, ließ es sich nicht nehmen, den Rundgang persönlich zu begleiten und die Familie Auwerda zu informieren.
Peter Auwerda war seine Betroffenheit anzumerken. Staunend stand er vor dem Eingang zur JVA und sagte: „Hier war mein Urgroßvater. Ich kann nicht glauben, dass ich hier bin.“ Der Rundgang fand seinen emotionalen Höhepunkt, als in den Gängen, in denen die aktuellen Häftlinge einsitzen, eine zur Zeit unbenutzte Zelle besichtigt werden konnte, eine unmenschlich kleine Fläche mit kargen Wänden, in denen der Sanitärbereich nicht vom Rest der Zelle getrennt ist, kaum mehr als 6 Quadratmeter klein. Wie Katja Grafenweg berichtete, sei dies auch heute noch die Standardzelle für Einzel-Inhaftierte. Karel Reusen war in einer solchen Zelle eingekerkert. Peter Auwerda stand in der Zelle, bewegungslos, in stiller Andacht. Seine Frau fand zu ihm, hielt ihn im Trost. Auch seine beiden Söhne kamen hinzu: eine sich umarmende Familie. Später sagte Peter Auwerda, was er in diesen Minuten gefühlt hatte: Die Unsicherheit seines Urgroßvaters - und große Einsamkeit. Tief bewegt bedankt sich Peter Auwerda bei der Anstaltsleiterin für die Gelegenheit, die Zelle sehen zu dürfen.
In der JVA-eigenen Kirche sang er in Gedanken an seinen sehr gläubigen Urgroßvater ein „Panis Angelicus“ (Atem der Engel) und sprach ein kurzes Gebet.
Vor dem Eingang zur JVA ist eine Gedenktafel für die Opfer im 2. Weltkrieg angebracht. Dort fand sich die Besuchergruppe nach dem Rundgang zusammen, legte Blumen nieder und entzündete im Gedenken an Karel Reusen Kerzen. Peter Auwerda hatte auch die Bibel seines Urgroßvaters mitgebracht, die so den Weg Europa / Aruba zweimal zurücklegte.
Hans Heinz Schumacher, Vorsitzender der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall, würdigte Karel Reusen als Helden. „Es ist eine große Freude, Sie und Ihre Familie heute hier zu haben“, fügte er an. Peter Auwerda bedankte sich vor allem bei den Mitarbeitern des Pferdestall-Vereins im Allgemeinen und bei Andrea Blesius im Besonderen. „Stellen Sie sich mal vor“, imaginierte er, „Ihr Großvater und mein Urgroßvater hätten sich gekannt. Dann erinnerten wir uns hier und heute an zwei Menschen: einer über 60, der andere 30 Jahre alt.“ Seine auf Deutsch gehaltene Dankesrede schloss er auf Englisch: „Love conquers all“. Die Liebe erobert alles.
Diese Geschichte schließt vorerst am Freitag, dem 16. Juli 2021 um kurz vor 19.00 Uhr.

 

Vorbereitungsspiele und Kreispokal

Ist die SSV Germania 1900 auf ein 5:1 abonniert?

(Reg./PK) Am vergangenen Mittwoch sollte der FC Remscheid im heimischen Röntgenstadion auf den SSV Germania 1900 treffen. Die Partie wurde jedoch abgesagt. Im Achtelfinale des Kreispokals traf der FCR in einem Auswärtsspiel auf den Da­-bringhauser TV. Mit viel Mühe setzte sich der klassenhöhere FCR mit 2:0-Toren durch. In der kommenden Woche liegen direkt drei Vorbereitungsspiele für die Jungs von Trainer Marcel Heinemann: Am Sonntag (15:00 Uhr) gibt es ein Heimspiel gegen die Zweite des SC Verl, am Mittwoch (19:45 Uhr) tritt man beim Bezirksligisten HSV Langenfeld an und am nächsten Sonntag (1.8.) steht das Aufeinandertreffen mit dem Wuppertaler SV an.
Auch der TSV 05 Ronsdorf war im Kreispokal unterwegs. Beim TSV Beyenburg gewann das Team um Trainer Denis Levering mit 5:0-Toren. Der Gast­geber wehrte sich tapfer, konnte gegen Ende der Partie aber nichts mehr zulegen und kassierte drei späte Tore. Der TSV empfängt zu einem Vorbereitungsspiel am Dienstag den TSV Einigkeit Dornap-Düssel in der Waldkampfbahn (20:15 Uhr).
Im Kreispokal gewann der SSV Germania 1900 bei TuS Grün-Weiß Wuppertal mit 5:1. Ein Ergebnis, auf das die Germania abonniert sein könnte, ist es doch das Endergebnis der drei letzten Spiele des Teams um Trainer Damian Schary. Am Sonntag tritt die Germania bei der TSG Sprockhövel an, eine Partie, die am kommenden Dienstag um 19.00 Uhr mit getauschten Vorzeichen noch einmal stattfinden wird. Die Germania hat dann Heimrecht.
Die Zweite des TSV 05 Ronsdorf gewann auch ihr zweites Vorbereitungsspiel. Der VfL Gennebreck wurde mit 3:1 Toren wieder nach Hause geschickt. Am Freitag (nach Redaktionsschluß) stand eine Auswärtspartie bei der Zweiten des SSV Sudberg an. Am Sonntag gibt Stella Azzurra Velbert seine Visitenkarte bei der Truppe um Trainer Sven Kaiser ab.
Im Pokal wehrte sich der SV Jägerhaus-Linde lange gegen die spielerische Stärke des Landesligisten 1. FC Wülfrath. Am Ende musste das Elfmeterschießen entscheiden. Unter dem Strich hieß es 10:11 aus Sicht der Linder. Am Donnerstag bereitete sich der SV auf die kommende Saison in der Kreisliga A mit einem Besuch beim TSV Fortuna Wuppertal vor. In einer torreichen Begegnung siegten die Linder mit 4:3-Toren.