Viel Spiel, Spaß und Spannung in den Ferien

Bei den vielen Ferienprogrammen ist für jeden Geschmack etwas dabei

Das Ferienprogramm der Offenen Tür in der Gemeinde Sankt Joseph bietet in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Angebot für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren an. (Foto: db)

(Ro./Lü./AS) Aufgeregt warten die Kinder auf die Abfahrt zur Hardt. „Kein Wunder“, wie Frank Buers, Leiter der Offenen Tür (OT) der katholischen Gemeinde Sankt Joseph, weiß: „Unser Spieletag in diesem Jahr ist eine spannende Schatzsuche.“
Kurze Zeit später geht es dann auch schon los, um den Schatz zu suchen. Diesen und zahlreiche andere Programmpunkte haben sich Buers und das Team der „OT“ einfallen lassen. Bei der Planung, so Buers, ginge es immer darum, etwas für jeden Geschmack zu finden. Und das ist ihm in diesem Jahr wieder gelungen. Egal, ob beim sommerlichen Grillfest, der eingangs erwähnten Schatzsuche oder dem Besuch im Grünen Zoo Wuppertal am 27. Juli, die Kinder waren schon in der ersten Ferienwoche begeistert dabei. Natürlich gibt es auch ein Programm für Regentage. So können Computerfans im „OT-Computerclub“ ihre eigene Welt in Minecraft erschaffen. Ein weiteres Highlight wird die Entwicklung von „Kodu“, einem eigenen Spiel sein.
Am Dienstag, den 26. Juli wird es kreativ in der „OT“: Dann können sich die Kinder und Jugendlichen in der Batik-Technik versuchen. Dazu sollten sie ein eigenes, weißes T-Shirt mitbringen. Im August steht ein Ausflug in den Essener Grugapark auf dem Programm. Wer dabei sein möchte, sollte sich zuvor schriftlich anmelden. Beim „Bastelspaß für Kids“ werden am 2. August lus­tige Sommertiere gebastelt. Das Highlight in diesen Ferien wird aber wohl der inzwischen traditionelle Ausflug zum Ketteler Hof in Haltern werden, den die „OT“ wieder in Kooperation mit dem Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein (HuB) durchführen wird. Wie schon in den Vorjahren geht es am Morgen des 9. Augusts mit dem Reisebus nach Haltern.
Um heimische Tiere und Pflanzenarten geht es beim diesjährigen Ferienangebot der „Natur-Schule Grund“ an der Grenze zwischen Ronsdorf und Lüttringhausen: „Wusstet ihr, dass sich Bienen mit einem Tanz verständigen können und dass die Bienenkönigin mehrere Jahre alt werden kann?“ Mit diesen Fragen ruft Stefanie Barzen von der Natur-Schule Grund immer wieder Erstaunen bei den sechs- bis zwölfjährigen Kindern hervor, wenn sie ihnen das Gewimmel des Bienenstocks hautnah erklärt. Seit zwanzig Jahren ist die Diplom-Biologin als Umweltpädagogin aktiv. Neben den Hummeln und Bienen referiert sie auch über die heimischen Kräuter.  Nächste Woche werden die Kinder bei Stefanie Barzen „Kleine Brötchen backen“ – denn so lautet das Programm, bei dem es um die Ernährung geht. Die Kinder ba-cken auch Brötchen, die dann gegessen werden dürfen. Das ganze Programm gibt’s unter „www.natur-schule-grund.de“.

 

Aktivitäten rund um den Toelleturm

Am Wochenende kann der Aussichtsturm bestiegen werden

Am vergangenen Sonntag konnten endlich wieder rund um den Toelleturm Aktivitäten stattfinden. (Foto: BVV)

(Ba./Red.) Im dritten Anlauf ist das erste Open-Air-Konzert des Gospelchores „Pro Claim“ am Toelleturm gelungen. Corona und schlechtes Wetter hatten die beiden ersten Anläufe verhindert, doch am vergangenen Sonntag genossen die Besucherinnen und Besucher eine unterhaltsame Stunde im Schatten des Aussichtsturmes.
Dazu ermöglichte der Barmer Verschönerungsverein einen Aufstieg auf Wuppertals höchsten Ort, von dem aus die für die BUGA 31 vorgesehene Königs- und Kaiserhöhe zu sehen sind. Zur Abrundung gab es leckere Waffeln, für die wie stets BVV-Geschäftsführerin Michaela Dereschewitz verantwortlich war.
Spielmobil am Toelleturm
Bis in den September hinein macht das Spielmobil der Stadt Wuppertal freitags von 14 bis 17.30 Uhr am Toelleturm, Hohenzollernstraße 33, Station und ergänzt die Spielmöglichkeiten des Spielplatzes neben dem Eispavillon.
Das Spielangebot richtet sich an Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Die Kinder können zwischen offenen Mitspielangeboten wie Großgruppenspielen, Sport- und Bewegungsangeboten sowie Kreativ- und Bastelangeboten frei auswählen.
Zudem bietet das Spielmobil der Stadt Wuppertal eine Spielzeugausleihe an. Die Kinder können hier nach ihren eigenen Wünschen aus einer Bandbreite von Kinderfahrzeugen, Brett­spielen und Freizeitspielzeug wählen. „Eltern und Großeltern sind zum Mitspielen herzlich eingeladen“, muntert BVV-Geschäftsführerin Michaela Dereschewitz auf.
Toelleturm…:
Der Toelleturm ist nun bei trockenem Wetter am Samstag, den 2. Juli von 15 bis 18 Uhr und am Sonntag, den 3. Juli von 12 bis 18 Uhr geöffnet und kann bestiegen werden. Spenden sind erbeten. Besucher*innen befinden sich auf der Aussichtsplattform in 360 Metern Höhe, dem höchsten öffentlichen Ort Wuppertals.
BVV ist eine besondere soziale Einrichtung
Am Beispiel des Barmer Verschönerungsvereins macht Volker Staab nach dem Treff am Sonntag, dem 3. Juli, um 15 Uhr am Toelleturm frühes bürgerschaftliches Engagement deutlich.
Engagierte Bürger und reiche Fabrikanten erkannten, welches Potenzial in dem damals noch größtenteils ungenutzten Gelände der heutigen Barmer Anlagen und dem Barmer Wald lag.Begeben Sie sich auf eine Zeitreise zurück ins Jahr 1864, dem Gründungsjahr des Barmer Verschönerungsvereins und die ersten 25 Jahre.
Unterwegs werden Spenden (bitte 5 Euro) für die Arbeit des Barmer Verschönerungsvereins erbeten. Weitere Informationen gibt es natürlich online unter: „www.barmer-anlagen.de“.

 

Weiterhin kostenlose Schnelltests möglich

Viele Testzentren verzichten auf den Eigenanteil von drei Euro

230.000 Testungen wurden seit April letzten Jahres in Lüttringhausen durchgeführt. (Foto: AS)

(Reg./AS) Die neue Testverordnung, die seit diesem Freitag gelten soll, sorgte in den vergangenen Tagen für kontroverse Diskussionen: Gesundheitsminister Karl Lauterbach verkündete schon im Vorfeld, dass die bisher kostenlosen Schnelltests wegfallen und künftig mit einem Eigenanteil in Höhe von drei Euro bezahlt werden müssen. Zwar gehen die Bürgertestungen in die Verlängerung, der Kreis der Anspruchsberechtigten soll sich demnach jedoch deutlich verkleinern. Dass der Minister damit auch die Testzentren vor neue Herausforderungen stellt, ruft Unmut hervor. „Die veränderte Testverordnung wurde nur einen Tag vor Ablauf der alten Testverordnung veröffentlicht“, kritisiert ein Sprecher des Testzentrums in Lüttringhausen die Politik. Aus diesem Grund verzichtet der Anbieter in Lüttringhausen vorerst auf die Eigenbeteiligung, „um auch weiterhin kostenlose Bürgertestungen zu ermöglichen“, so heißt es in einer Pressemitteilung des Anbieters Ansari & Gier. „In der Sommerwelle möchte das Testzentrum den betroffenen Personengruppen weiterhin die Möglichkeit bieten, sich kostenlos testen zu lassen.“
Das Testzentrum in der alten Lüttringhauser Feuerwache ist nach eigenen Angaben das größte in Remscheid und Umgebung. Hier wurden seit der Eröffnung im April vergangenen Jahres mehr als 230.000 PCR- und Schnelltests durchgeführt. In der Zeit von 7 bis 21 Uhr sorgen 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an sieben Tagen pro Woche für einen reibungslosen Ablauf.
Jetzt wagt das Unternehmen die Flucht nach vorn: So inves­tiert man einen fünfstelligen Betrag in das Testzentrum und möchte in Kürze die modernste Teststraße in der gesamten Umgebung bereithalten.
„Durch den Einsatz moderner Technik und angepasster Betriebsabläufe lässt sich die Kapazität auf über 3.000 Testungen pro Tag ausbauen“, erläutert ein Sprecher. Damit möchte man für die zu erwartende nächste Welle im Herbst- und Winterhalbjahr gerüstet sein.
Auch im Corona-Testzentrum des Deutschen Roten Kreuzes in der Wuppertaler Hünefeldstraße in Unterbarmen wird man zunächst auf den Eigenanteil von drei Euro verzichten. „Bei uns muss niemand für einen Schnelltest bezahlen“, betont Stephan Drees, Leiter des DRK-Testzentrums. Man möchte den Bürgerinnen und Bürgern in Wuppertal zur Seite stehen. „Der Schutz vor dem Coronavirus darf keine Frage des Geldbeutels sein“, betont Stephan Drees mit Blick auf die neue Verordnung aus Berlin.
Wer sich testen lassen möchte, der kann an sechs Tagen pro Woche einen Termin vorab online buchen, aber Testungen sind auch weiterhin ohne Terminvergabe möglich.

 

15. Literaturtage

Alle freuen sich auf die LiT Ronsdorf

Soraya Pour Mohammadi ist zum ersten mal dabei. (Foto privat)

(Ro./BLM.) Die 15. Ronsdorfer Literaturtage werfen ihre Schatten voraus. Die Tage der 14. LIT.ronsdorf 2021 waren im Rückblick trotz der Corona-Pandemie mit ihren Kapazitätseinschränkungen sehr erfolgreich: 31 Veranstaltungen an 22 Tagen mit 692 Gästen. Normal waren vorher 1.000 Gäste. 50 Autorinnen und Autoren, Musikerinnen und Mu­siker, Leserinnen und Leser wirkten mit. Noch unter dem Eindruck der Belastung blickte Cheforganisatorin Monika Dieh­le voraus: „2022 machen wir eine kleinere LIT.ronsdorf.“ Als sie im Frühjahr begann, gemeinsam mit Sonja Jungmann, Günter Wülfrath und Klaus-Günther Conrads, die 15. LIT.ronsdorf zu planen, trudelten viele Angebote ein, wieder mitwirken zu dürfen. Die Folge ist, das der vom 15. Oktober bis 5. November dauernde Leseevent wieder ein Knaller wird.
Bunte Mischung
Das Orgateam, das zum neunten Mal für die LIT.ronsdorf die Regie führt, hat ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt mit einer bunten Mischung aus bewährten und beliebten Vortragenden und neuen Teilnehmenden. Die Veranstaltungsorte haben sich größtenteils bewährt. Noch ist jedoch unklar, ob die fortdauernde Coronapandemie ein vollständiges Anmeldeverfahren nötig werden lässt.. Monika Diehle: „Da wir die weitere Entwicklung nicht absehen können, werden wir auf unserer Website www.hub-ronsdorf.de und im Online-Ronsdorf-Kalender, der ebenfalls über unsere Website erreicht werden kann, aktuell informieren.“
Schreiben oder Sprechen? Warum nicht beides?
Die 23-jährige Soraya Pour Mohammadi – ein neues junges Gesicht, das den Altersdurchschnitt deutlich senkt – ist nicht nur Schreiberin, sondern auch ausgebildete Mediensprecherin – ob live, im Radio oder am Mikrofon. Gedichte verfasst und rezitiert sie von klein auf. Kurzgeschichten gesellten sich erstmalig 2021 zu ihrem Repertoire.
In diesen Kurzgeschichten werden mentale und emotionale Zustände oder Herausforderungen geschildert.  So begleitet man ihre Protagonisten auf Busfahrten durch Gebirgswipfel, auf den belebten Rummel oder auch einfach mal auf dem Heimweg von der Schule. Langweilig wird’s aber nie. Denn oft verschwimmt dabei die physische Welt mit der psychischen.
Knackig kurz und im Wechsel
Für die LIT.ronsdorf reist Soraya aus dem (nicht ganz so) fernen Wuppertal-Cronenberg an, um am Freitag, dem 4. September 2022, ab 18.30 Uhr gemeinsam mit Kordula Meister in Antje Heidermanns Atelier in der Staasstraße 45 eine Lesung zu halten. Finden kann man Soraya Pour Mohammadi außerdem auf ihrer Website  www.stimmepour.de

 

Boxen in der Stadthalle

Das SonntagsBlatt verlost Karten

Die Promotionsfirma Legacy Boxing hat sich innerhalb der World Boxing Association einen guten Namen gemacht. (@ Team Legacy)

(Reg./Red.) Im Großen Saal der Historischen Stadthalle startet am 15. Juli ab 17.30 Uhr die International Fight Night.
Legacy Boxing wird in diesem Sommer einige spannende internationale Schlachten im Ring präsentieren. Promoter Karim Akkar setzt hierbei in den Hauptkämpfen auf einige seiner Zugpferde, die bereits Erfolge weit oben in den internationalen Boxverbänden feiern konnten und auch bald WM-Luft schnuppern dürfen.
Zunächst wird Ramona „The Teacher“ Graeff in den Ring steigen. Sie ist mit nur drei Profikämpfen bereits die Nr. 7 der WBA Rangliste. Damit ist Graeff mit 24 Jahren nicht nur mit Abstand die Jüngste im WBA Super Federgewichtsranking, sondern hat auch mit Abstand am wenigsten Kämpfe bestritten. Und das ist schon fast rekordverdächtig, was die junge Promotion hier auf die Beine gestellt hat.
Die World Boxing Association ernannte Graeffs Kontrahentin, Alys Sanchez aus Venezuela mit einer Kampfbilanz von 17-7-1, als Gegnerin für diesen Kampfabend. Sie ist aktuell die Nr. 6 der WBA Rangliste und ist mit sechs bestrittenen WM-Kämpfen ehemalige Weltmeisterin der WBA.
Graeff und Sanchez werden um den vakanten WBA Gold World Super Featherweight Title boxen, der gleichzeitig auch eine WM Ausscheidung bedeutet. Siegerin dieses Eliminator-Kampfes ist dann Pflichtherausforderin für die koreanische Weltmeisterin Hyun Mi Choi von Matchroom. Tickets für die Stadthalle gibt es ab 34,90 €.
Das SonntagsBlatt verlost 3 x 2 Karten. Sie müssen nur die Frage richtig beantworten: Was bedeutet die Abkürzung WBA?
Antworten per Postkarte oder Mail an die Redaktion. Unter den richtigen Antworten entscheidet das Los.