Wer die Bürgerinitiative L 419 unterstützen möchte, näheres auf der Homepage:

www.buergerinitiative-l-419-keine-autobahn-durch-ronsdorf.de

 

Nachhaltiges in Sachen Kuscheltier aus Ronsdorf

Wuppertaler Unternehmen ist für den begehrten Nachhaltigkeitspreis nominiert

Ein Herz für Nachhaltigkeit im Kinderzimmer: Anja Weidner und Sascha Thüngen legen Wert auf die Qualität ihrer Produkte. (Foto: AS)

(Ro./AS) „Ein Privatleben?“, kurz überlegt Anja Weidner, dann schüttelt sie mit einem Schmunzeln den Kopf. „Nein, wir sind selbstständig – arbeiten also selbst und ständig.“ Auch im hektischen Weihnachtsgeschäft hat sie ihren Humor nicht verloren. „Man lernt, die Freizeit ganz anders zu schätzen“, zieht die 50-jährige Unternehmerin schließlich Fazit und berichtet von Wertigkeiten, die man im Privatleben neu setzt. Und sie arbeitet gern, das sieht man ihr förmlich an. Kein Wunder, verbringt sie den (Arbeits-)Tag doch nicht nur mit ihrem Mann Sascha, sondern mit unzähligen Kuscheltieren. Zum Kuscheln mit den flauschigen Gefährten bleibt ihr allerdings wenig Zeit, denn, wie eingangs erwähnt, ist das Weihnachtsgeschäft für die Wuppertaler Fabrikantin bereits in vollem Gange.
„Da reicht ein Achtstunden-Arbeitstag nicht aus, um alles zu bewältigen“, fügt Weidner hinzu. Neben ihrem Mann stehen ihr 12 weitere Mitarbeiter zur Verfügung.
Ihr Unternehmen „Efie“, entwickelt und produziert Plüschspielwaren mit einem klaren Bekenntnis zum Standort Wuppertal, wie Anja Weidner betont: „Die Firma wurde schon 1951 in Krefeld gegründet, wir haben sie mit dem Kauf im Jahr 1994 nach Wuppertal geholt.“ Nach Ronsdorf, um genau zu sein. Nachdem man erst am Heckersklef produzierte, wechelte man im Jahr 2000 zum heutigen Standort an die Lilienstraße. Hier, am einzigen Standort, wird mit größter Transparenz die komplette Produktion gefahren.
Mit dem Erwerb des ehemals in Krefeld ansässigen Unternehmens begann man – mit anfangs drei Mitarbeitern – die Produktpalette sukzessive umzustellen, sich an den Bedarf und den Gegebenheiten am Markt anzupassen. Heute findet der Kunde rund 250 Produkte im Katalog – allesamt aus zertifizierten Materialien hergestellt. „Und wir arbeiten vom ersten bis zum letzten Schritt in Wuppertal“, betont Weidner.
 Dabei verlieren Weidner und Thüngen nie das große Ganze aus dem Auge, haben aktuelle Entwicklungen am Spielzeugmarkt immer im Blick. „Es bereitet mir ein eigenartiges Gefühl, wenn ich daran denke, dass in Asien Kinder Spielzeuge fertigen – Kinder, die selber nie ein Spielzeug besessen haben. Selbstbewusst nimmt es das Unternehmen mit größeren Herstellern billiger Massenware auf, schafft dabei immer den Spagat zwischen ökologischer Produktion und bezahlbaren Preisen.
Diese Mühen wurden jetzt belohnt, denn „Efie, die BioSpielzeugmacher“, wie sie sich nennen, wurden jetzt für den deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert. „Allein die Nominierung ist schon eine tolle Auszeichnung“, freut sich Anja Weidner.
Spannend wird es dann im Dezember bei der Verleihung des Preises in Düsseldorf. Doch auch, wenn „Efie“ nicht unter den ersten drei Plätzen sein wird, herrscht bei Anja Weidner und Sascha Thüngen gespannte Vorfreude. Und die wird man, wenn denn die knappe Freizeit reicht, auch mal an einem der letzten Grillabende in diesem Jahr genießen.

Wald wird gekalkt

Hubschrauber fliegt über Ronsdorf

(W./Red) Eine Kur bekommen Teile der Wuppertaler Wälder auch in diesem Jahr wieder vom Ressort Grünflächen und Forsten verordnet. Ab Mitte der kommenden Woche wird in Wuppertals Wäldern wieder gekalkt.
Sinn und Zweck der Aktion: Durch die Waldkalkung werden die zu sauren Böden neutralisiert, damit dort auch junge Bäume wieder gut wachsen können.
Die Kalkung wird diesmal in folgenden Bereichen stattfinden: beim Ronsdorfer Verschönerungsverein, im südlichen Gelpetal, am Mastweg, im Breitenbruch/Bruscheid und in Sudberg. In all diesen Bereichen wurde noch nie oder vor sehr langer Zeit gekalkt.
Das Mittel gegen den sauren Boden kommt aus der Luft –  mit einem Helikopter. Die Stadt bittet Waldbesucher, während der Kalkung Abstand zu halten und Verständnis dafür zu haben, dass wegen der Maßnahme einzelne Bereich gesperrt werden müssen.

Laufen für den guten Zweck

Kirchenteam sammelt Geld für Schule im syrischen Homs



(Ro./Red.) Beim Röntgenlauf am 28. Oktober geht für die Evangelische Gemeinde  Ronsdorf ein Deutsch-Schweizer Kirchenteam an den Start und sucht im Vorfeld noch Sponsoren, die für jeden der 42 zu laufenden Kilometer einen kleinen Betrag zusichern, der dann in der Summe hoffentlich ein starkes Stück Solidarität mit der evangelischen Schule im syrischen Homs ergibt.
Die ehemalige Vikarin der Gemeinde, Pfarrerin Simone Keller – seit ihrer Zeit in Ronsdorf eng mit dem GAW-Syrienprojekt verbunden – reist dafür mit ihrem Mann, Pfarrer Johannes Keller, eigens aus der Schweiz an, ebenso am Start sind Konfirmandenvater Dr. Wedigo Bartenberg und Pfarrerin Friederike Slupina-Beck.
Auch Kantor Christian Auhage hat sich den Marathon vorgeknöpft.
Die Spendenliste liegt im Gemeindebüro aus. Auch die 30 Neukonfirmanden des Nordbezirks möchten in den Tagen vor dem Lauf noch ihre Spendenlisten füllen – jeder kleine Betrag zählt! Übergeben wird der Gesamtbetrag eine Woche später, beim GAW-Jahresfest, wenn Pfarrer Mofid Karajili aus Homs im Gemeindezentrum an der Lutherkirche zu Gast sein wird.

Mit Essen Gutes tun

Ghana-Arbeitskreis lud zum Dinner



Festlich gedeckt war die Tafel im CVJM-Haus beim Dinner für Donkorkrom. (Foto: MM)

(Lü./MM) Die lange Tafel im CVJM-Haus in Lüttringhausen war am vergangenen Samstagabend wieder festlich gedeckt, als das inzwischen vierte „Donkorkrom-Dinner“ auf dem Programm stand.
Über 20 Gäste hatten sich einmal mehr angesagt, um die vom CVJM betreute Kindertagesstätte und Schule in Ghana zu unterstützen. 219 Kinder werden dort inzwischen betreut – Tendenz steigend: „Der Innenausbau ist abgeschlossen, allerdings muss aufgrund der hohen Kinderzahlen die Küche erweitert werden“, berichtet Christine Heinen vom Ghana-Arbeitskreis.
Ob das „Fruchtige Kürbis-Süppchen“, die „Geschichtete Rote Bete mit Salat und Walnüssen“, der „Burgunderbraten mit Semmel- und Kartoffelklößen sowie Rotkohl und Apfelmus“ oder das „Vanille-Eis mit Rotwein-Pflaumen“, die Gäste des vierten „Donkorkrom-Dinner“ ließen sich von den Helferinnen des Arbeitskreises richtig verwöhnen und lauschten zwischendurch Celine Kammin und anderen Nachwuchsmusikerinnen – und taten mit ihren Spenden viel Gutes.

Nachwuchs siegte überlegen

Grabener U14-Basketballer überzeugten in Witten



Die zufriedenen Gesichter der U14 des BTV Ronsdorf Graben in ihren neuen Trikots, eingekleidet durch Schornsteinfegermeister Kay Michael Schumacher. (Foto: CvW)

(Ro./Red) Trotz des ungewöhnlichen Termins am ersten Ferienwochenende konnte die U14 des BTV Ronsdorf Graben ausreichend Spieler aufbieten – im Gegensatz zu den Gastgebern aus Witten, die nur mit fünf Spielern aufliefen. Im ersten Viertel nutzten die Gastgeber ihre körperliche Überlegenheit aus und konnten knapp mit 17:16 in Führung gehen.
Im zweiten Viertel änderten die Ronsdorfer ein wenig die Verteidigung des großen Spielers, mit der Folge, dass die Ronsdorfer Jungs und Mädchen zu einfachen Ballgewinnen kamen, die sie mit erfolgreichen Körben abschlossen. Schon zur Halbzeit lagen sie mit zehn Punkten (39:29) in Front, zumal der große Spieler der Wittener vom Ronsdorfer Neuzugang, Elias Paats, aus dem Spiel genommen wurde.
Die zweite Halbzeit begann dann, wie die erste endete. Durch konsequente Verteidigung und diszipliniert vorgetragenen Angriffen konnten die Ronsdorfer Kinder ihre Führung kontinuierlich ausbauen. Mit einem deutlichen Vorsprung (63:35) ging es dann ins letzte Viertel.
Die schwindenden Kräfte der Gastgeber machten es den Ronsdorfern dann zusätzlich leicht, das Spiel kontrolliert und überlegen nach Hause zu bringen. Alle Kinder bekamen ausreichend Spielzeit und Gelegenheit sich in Szene zu setzen. Die Führung konnte dennoch weiter ausgebaut werden und das Spiel mit 81:41 gewonnen werden.
Es spielten: Emma Belkner, Julian Krause, Philip Kunze, Bela Thamm, Christian Bürger, Jan von Wittken, Max und Sophie Löwner, Jette Strauß, Elias Paats und Tom  Harwart.