Wer die Bürgerinitiative L 419 unterstützen möchte, näheres auf der Homepage:

www.buergerinitiative-l-419-keine-autobahn-durch-ronsdorf.de

 

„Unsere Fahrer sind einfach unbezahlbar!“

Bürgerbusverein Ronsdorf setzt weiterhin ganz auf das Ehrenamt

Bürgerbusvereins-Vorsitzender Günther Andereya (li.) und Schriftführer Stefan Bernsmüller werben für Nachwuchs hinter dem Steuer des Ronsdorfer Bürgerbusses. (Fotos: AS)

(Ro./AS) Sie tun das, was sie tun, ohne Geld – aber nicht umsonst: Die rund dreißig Fahrer des Ronsdorfer Bürgerbusvereins drehen unermüdlich mit dem kleinen Bus ihre Runden durch das Quartier. Immerhin 220 Kilometer ab Tag spult der Bürgerbus ab.
Schon seit 2006 gehört der kleine weiße Flitzer zum Stadtbild. Die Männer und Frauen am Lenkrad sind unterwegs, um die Quartiere anzufahren, die mit den großen Bussen der WSW mobil GmbH nicht angefahren werden können: Sie haben sich auf die kleinen Straßen spezialisiert, um alte, aber auch vermehrt junge Menschen mobil zu halten.
Dabei ist der Kontakt zwischen Fahrern und Fahrgästen wichtig: Für ein Pläuschchen ist immer Zeit, und so werden zwischen den Haltestellen Neuigkeiten aus Ronsdorf ausgetauscht – ja, einige Fahrer werden sogar von Stammkunden mit Leckereien aus der Bäckerei versorgt, um ihnen die Pausen zu versüßen.
Rund 900 Bürgerbusvereine gibt es deutschlandweit – allein 150 Vereine in NRW. Dass den Vereinen die Gemeinnützigkeit wegen einer Gesetzesänderung aberkannt wurde, geht an die Finanzen, ist aber kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Sogar das Gegenteil ist in Ronsdorf der Fall: „In den 13 Jahren des Bestehens hat sich in Ronsodrf einiges geändert“, sagt der Vorsitzende Günther Andereya.
Der erste Bus wurde nach 350.000 Kilometern auf dem Tacho ausgemustert und zunächst als Ersatzfahrzeug bereitgehalten.
Jetzt steht wieder ein Generationenwechsel an: In dieser Woche werden die Angebote für ein neues geeignetes Fahrzeug ausgewertet. Rund 63.000 Euro muss der Verein für die Anschaffung berappen. Die Zeichen stehen günstig, dass man der Marke Renault treu bleibt. Andere Vereine haben mit anderen Herstellern schlechte Erfahrungen gemacht, heißt es vom Verein. Neben der reinen Beschaffung des Fahrzeuges kommt noch die Sonderausstattung hinzu: spezielle Sitze, Haltestangen, eine Zusatz- und eine Standheizung, ein geeigneter Fahrzeugboden und natürlich die Schwingtür zum Fahrgastraum müssen nachgerüstet wer­den.
Doch nicht nur das ist ein Thema, das in diesem Jahr den Bürgerbusverein „Wi.R. fährt für Ronsdorf“ bewegt: Nach den letzten Jahren möchte man das Liniennetz optimieren und ausbauen, dabei soll die bekannte und bewährte Taktung erhalten bleiben. Der Verein hofft nun auf zahlreiche Vorschläge der Ronsdorfer. „Optionen sind die künftige Andienung der Scheidtstraße und der oberen Krim“, nennt Schriftführer Stefan Bernsmüller mögliche Erweiterungen der Streckenführung.
Seit Jahren immer wieder im Gespräch ist eine Andienung des Christlichen Altenheims am Friedenshort. Dort soll ein Erweiterungsbau enstehen – dies stellt neue Anforderungen an den Bürgerbusverein, denn man könnte sich vorstellen, dass der Bedarf einer zusätzlichen Haltestelle wächst: „Hier muss der künftige Bedarf überprüft werden“, so Bernsmüller. Gespräche mit dem Friedenshort führe man bereits.
Bis zum März können die Ronsdorfer ihre Vorschläge per Mail an „Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“ einsenden. Dabei gibt es etwas zu gewinnen: Mit fünf Ronsdorfkarten zu je 500 Punkten und  5 x 10 Freikarten soll der Einsatz belohnt werden. Der Bürgerbusverein freut sich auf zahlreiche Vorschläge bis zum März, denn im Frühjahr kommenden Jahres soll der neue Fahrplan in Kraft treten. Dann vielleicht mit neuen Ehrenamtlern, die sich für mehr Mobilität in Ronsdorf stark machen.

 

Hammer oder Hämmerchen?

13. Wuppertaler Triathlon im Herbst: Jetzt schon anmelden!

Am 20. September geht es wieder rund – Anmeldungen sind ab sofort möglich. Dieter Fickert, Vanessa Christ (Sparkasse) und Dietmar Grimoni freuen sich auf eine gelungene Veranstaltung. (Foto: AS)

(W./AS) Sie sind ein eingespieltes Team: Bei Dieter Fi­ckert, Dietmar Grimoni und Vanessa Christ laufen die Vorbereitungen für den beliebten Crosstriathlon auf Hochtouren. In den Vorjahren verzeichneten die Initiatoren des Wuppertaler „Triclub“ 500 Teilnehmer. „Darauf sind wir auch ein wenig stolz“, schmunzelt Dieter Fickert und erwähnt, dass „sein“ Verein 2019 vom Sport- und Bäderamt zum Verein des Jahres gekürt wurde.
Das alles legt die Messlatte für die 2020er-Auflage des Sparkassen-Crosstriathlons natürlich hoch. „So eine Veranstaltung funktioniert nur mit zahlreichen Unterstützern“, betont Grimoni und berichtet im Gespräch mit dem SonntagsBlatt von den 120 ehrenamtlichen Helfern, die am Start, entlang der Strecke und natürlich am Ziel bereitstehen.  
Neben dem sportlichen Gedanken ist der Sparkassen-Crosstriathlon wieder eine Veranstaltung mit ausgeprägt familiärem Charakter – in den Vorjahren habe eine fast 80 Jahre alte Teilnehmerin mit einem Fahrrad teilgenommen, an dem der Einkaufskorb noch montiert war. Apropos Fahrrad: Los geht es für die Teilnehmer im nassen Element: Sie müssen eine Strecke von 500 oder 750 Metern, je nach Disziplin, schwimmend im beheizten Freibad Neuenhof zurücklegen, bevor sie  die zweite Etappe mit dem Fahrrad antreten und eine Strecke von 5, beziehungsweise 10 Kilometern laufen. Dabei führt die Strecke von Korzert aus bis zum Burgholz – landschaftlich also nicht nur für Leistungssportler ansprechend.
Anmeldungen beim  Verein  sind auf der Website „www.triclub.de“ ab sofort möglich.
Und der frühe Vogel fängt den Wurm, denn wer sich jetzt schon einträgt, kann sich auf einen sportlichen „Frühbucher-Rabatt“ freuen. „Los geht es mit 30 Euro“, nennt Fickert die günstigste Teilnehmergebühr. Dabei stehe man günstig da, denn bei anderen Triathlon-Wettbewerben sind schnell knapp 100 Euro fällig – beim berühmten Ironman sogar bis zu 800 Euro.
„Uns ist es ein Anliegen, diese für Wuppertal wichtige Sportveranstaltung zu unterstützen“, betont Vanessa Christ vom Hauptsponsor, der Sparkasse Wuppertal. Vor drei Jahren habe man sich des Cross-Triathlons angenommen, als der damalige Sponsor absprang.
Jetzt gibt es für die Teilnehmer nur noch die Qual der Wahl, denn es geht darum, das „Bergische Hämmerchen“ (ab 16 Jahren) oder den „Bergischen Hammer“ (ab 18 Jahren) in Bronze, Silber und Gold abzuräumen.

 

Reitsport der Extraklasse

SonntagsBlatt verlost Karten für Turnier in Dortmund

Vielseitigkeits-Olympiasieger Michal Jung gewann 2019 den Großen Preis der Bundesrepublik. (Foto: privat)

(Reg./dol) In wenigen Wochen ist es wieder so weit: Vom 12. bis zum 15. März öffnen sich die Tore der Westfalenhalle in Dortmund für eines der größten Reisportereignisse Nordrhein-Westfalens, den Sig- nal Iduna Cup. Und die SonntagsBlatt-Leser können – wie in den Jahren zuvor – wieder live dabei sein. Denn wir verlosen erneut Karten: fünf mal zwei für den Samstag (14. März) und 15 mal zwei für den Freitag (13. März).
Das Programm kann sich wieder sehen lassen. Von den Spitzenprofis bis hin zum Nachwuchs im und unter dem Sattel sind zahlreiche Reiter am Start. So hat auch Michael Jung sein Kommen zugesagt. Jung, den meisten Reitsport-Fans eher aus dem Vielseitigkeitslager bekannt, ist Titelverteidiger im Großen Preis der Bundesrepublik. Und auch seine Vielseitigkeits-Teamkollegin Ingrid Klimke geht in Dortmund quasi „fremd“. Sie startet in den schweren Dressurprüfungen. Neben Spitzensport besticht der Signal Iduna Cup durch seine Ausstellungswelt, die nicht nur die Reiterherzen höherschlagen lässt. Durch die Kombination aus Shopping und Gastronomie ensteht eine angenehme Atmosphäre – mit Stars zum Anfassen.      
Wer Karten für den Signal Iduna Cup gewinnen möchte, sollte folgende Frage beantworten: „Wer ist Titelverteidiger im Großen Preis der Bundesrepublik?“ Schreiben Sie einfach eine Postkarte an das SonntagsBlatt, Am Stadtbahnhof 18, 42369 Wuppertal, oder auch eine E-Mail an „info@sonntagsblatt-online. de“ mit der Angabe, an welchem Tag Sie zum Turnier möchten. Den Absender nicht vergessen. Einsendeschluss ist Dienstag, der 3. März, die Gewinner werden benachrichtigt. 

 

Scheibenweise Fitness

Sportler-Brot vom „Ironman“-Fischer

(Ro.) Am 21. Juni nimmt der Ronsdorfer Bäckermeister Samuel Fischer (Mitte) in Hamburg am „Ironman“ teil (3,8 km Schwimmen, 180 km Radeln und 42,195 km Marathon-Lauf). Parallel zu seiner fast einjährigen Trainingsvorbereitung hat er ein Sportler-Brot entwickelt: Ein weizenfreies Roggen-Dinkelvollkornmischbrot mit besonders hochwertigen Zutaten wie Quinoa, Amaranth, Linsen und vielen Saaten – vegan, eiweißreich und kohlenhydratarm – der perfekte Treibstoff für alle Sportler und für Nicht-Sportler. Das Sportler-Brot wird scheibenweise ab dem 25. Februar bis zum 21. Juni verkauft. Je verkauftem Kilogramm spendet Fischer einen Euro an das Bandwirkerbad. (Foto priv.)

 

TSV-Pokal-Hit gegen Oberhausen

Die B1-Jugend des TSV Ronsdorf will im Niederrheinpokal für eine Überraschung sorgen. (Foto: privat)

(Ro./Red.) Am 23. Februar kommt es um 11:00 Uhr zum Pokal-Hit an der Waldkampfbahn. Die B1-Jugend des TSV 05 Ronsdorf empfängt in der dritten Runde des Niederrheinpokals den momentan dritten der Niederrheinliga, die Mannschaft von Rot-Weiß Oberhausen. Damit erwischten die Zebras bei der Auslosung, neben Fortuna Düsseldorf, Borussia Mönchengladbach oder Rot-Weiß Essen einen der interessantesten Gegner unter den letzten 16 Mannschaften.
„Für meine Mannschaft ist dies das momentane Highlight-Spiel der Saison“, meint Sven Kaiser, Trainer der B1-Jugend des TSV Ronsdorf. Rot-Weiß Oberhausen ist eine spielstarke Mannschaft, die in den letzten  Jahren konstant unter den besten vier Mannschaften der Niederrheinliga gewesen ist“, ergänzt Sven Kaiser weiter.
Als Mannschaft aus der Bergischen Leistungsklasse ist der TSV Ronsdorf klarer Außenseiter. Dennoch will man mit breiter Brust in das Spiel gehen und dem Gegner das Leben schwer machen und ihm das eigene Spiel aufzwingen.
„Im Pokal ist alles möglich! Das sieht man jedes Jahr im DFB-Pokal. Warum soll uns nicht auch eine Überraschung gelingen“, meint Sven Kaiser.
Dabei hofft die Mannschaft auf lautstarke Unterstützung der Fans. „Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Ronsdorfer den Weg zur Parkstraße finden, uns anfeuern und eine richtige Pokalatmosphäre schaffen“, wünscht sich Amin Bahaddou, Spielführer der B1, und verspricht, dass sein Team alles daran setzen will, für eine Überraschung zu sorgen.