Wer die Bürgerinitiative L 419 unterstützen möchte, näheres auf der Homepage:

www.buergerinitiative-l-419-keine-autobahn-durch-ronsdorf.de

Böse Falle: „Mal eben“ auf’s Handy schauen

Polizei macht auf die Gefahren der Handynutzung am Steuer aufmerksam

Eindrucksvolle Demonstration: Ein abgelenkter Fahrer bremst zu spät. (Foto: AS)

(Ro./AS) Es ist eine Szene wie im Actionfilm: Auf dem Parkplatz des Baumarktes dröhnt ein Motor auf, ein kleiner roter Wagen rast heran, legt eine Vollbremsung hin – und schleudert den Dummy meterweit durch die Luft.
„Alter, hast du mich erschrocken“, ruft ein Passant, der das Spektakel zufällig beobachtet. Er löst damit erleichtertes Gelächter bei den Anwesenden aus.
Klappe, die Szene könnte im Kasten sein. Doch was sich hier abgespielt hat, sind keine Dreharbeiten, sondern knallharte Realität. Denn so etwas passiert mehrmals täglich auf Europas Straßen: Weil ein Autofahrer nur sekundenlang abgelenkt ist, reagiert er einen Bruchteil zu spät auf das Geschehen auf der Straße, bremst zu spät und kann dem plötzlich auftauchenden Hindernis nicht mehr ausweichen.
Um wichtige und durchaus eindrucksvolle Aufklärungsarbeit zu leisten, fand in dieser Woche eine großangelegte Aktion unter dem Motto „Roadpool Safety Days“ statt. Dabei handelt es sich um eine Präventionsmaßnahme gegen die allseits gegenwärtige Ablenkung im Straßenverkehr.
„Das hätte auch ein Kind sein können“, kommentiert Jörn Kosanetzky von der Polizei und löst damit betroffene Blicke beim Publikum aus.
Und genau hier setzt die spektakuläre Aktion auf dem Gelände des Bauhauses an, denn ein kurzer Blick aufs Handy, der schnelle Check der eingegangenen Nachricht oder das vermeintlich wichtige Telefonat, Smartphones und andere elektronische Geräte lenken im Straßenverkehr ab – das ist unumstritten. Dennoch nutzen viele Autofahrer trotz Verbot ihr Smartphone während der Fahrt. „Doch keine WhatsApp-Nachricht, keine Instagram-Story, keine Sprachnachricht und kein Anruf sind so wichtig, dass man dafür die Gesundheit oder gar das Leben aufs Spiel setzen sollte“, warnt Hans-Jürgen Holz. Er muss es wissen, denn Holz ist Leiter der Verkehrsunfallprävention im Wuppertaler Polizeipräsidium. Gemeinsam mit seinem Team betreibt er Aufklärungsarbeit in Sachen Verkehrssicherheit in Kindergärten, Schulen und auf dem Parkplatz des Bauhauses  auf Lichtscheid. Es ist unumstritten, dass die Nutzung des Smartphones am Lenkrad Lebensgefahr bedeutet, daraus macht Hans-Jürgen Holz keinen Hehl. Er zitiert eine Studie aus dem Jahr 2010, die schon damals nachgewiesen hat, dass die Gefahr im Straßenverkehr durch die Handynutzung sich um das 264-fache erhöht. Obwohl es sich im Zweifelsfall nach einem Unfall nicht immer re-konstruieren lässt, ob der Fahrer durch  sein Smartphone abgelenkt war, schätzt die Polizei, dass die verbotene Nutzung des Handys für rund 25 Prozent aller Unfälle im öffentlichen Verkehrsraum schuld ist. „Plötzlich ist der andere dagewesen, und vor allem viel zu schnell“, heißt es dann oft von den Beteiligten.
Holz geht noch einen Schritt weiter, denn auch das Telefonieren, selbst mit der gesetzlich erlaubten Freisprecheinrichtung, berge große Gefahren. Es sei nachgewiesen, dass der Mensch sich nicht auf den Verkehr und gleichzeitig auf ein geführtes Telefonat konzentrieren kann. „Besonders hoch ist die Gefahr, wenn dieses Telefonat sehr emotional verläuft“, warnt der Sicherheitsexperte. Oft genug würde am Telefon gestritten und hitzig diskutiert.
Bei den „Roadpol Savety Days“ handelt es sich um eine europaweite Aktion zur Verkehrsüberwachung. „Neben den Präventionsmaßnahmen im Bergischen Städtedreieck finden landesweit verstärkte Kontrollen zur Bekämpfung von Ablenkung im Straßenverkehr statt“, warnt Jans-Jürgen Holz.
Insgesamt stellten die Beamten an einem einzigen Kontrolltag 99 Verstöße fest. Die Fahrer erhielten Ordnungswidrigkeitsanzeigen. 

 

Abschied von einem Urgestein

Nachruf zum Tod von Günter Konrad

Vom Heimat- und Bürgerverein wurde Günter Konrad (Mi.)  im Jahr 2018 für seine Verdienste geehrt. (Archivfoto: LH)

(Ro./AS) Er war Ronsdorfs wandelnde Chronik – wohl kaum jemand hier kennt seinen Stadtteil so gut, wie er: Günter Konrad ist am vergangenen Wochenende im Alter von fast 90 Jahren verstorben. Bis zu seinem Tode hat ihn die Ronsdorfer Heimatgeschichte nachhaltig geprägt.
Günter Konrad war in „seinem“ Ronsdorf fest verwurzelt, kam er doch im Jahr 1929 zur Welt, just in dem Jahr, als die selbstständige Stadt Ronsdorf aus dem Kreis Lennep ausgegliedert und in die neue Stadt Wuppertal integriert wurde. Schon während seiner Schulzeit, die Günter Konrad in der Ronsdorfer Volksschule absolvierte, interessierte er sich für die Geschichte seiner Heimat. Als er die Fotografie als seine Leidenschaft entdeckte, wurde er zum Chronist seiner Heimat, er beobachtete den Stadtteil so intensiv, wie es bisher kein anderer tat. Im Haus einer verstorbenen Familienangehörigen fand Günter Konrad vor vielen Jahren Akten des Hauses in der Breite Straße.
„Wir wollten diese Schätze für unsere Nachkommen erhalten und stellten eine Dokumentation zusammen“, hat Konrad damals erzählt. Er begann, Unterlagen und Fotos zu sammeln. Im November 1985 richtete Ronsdorfs wandelndes Lexikon seine erste Fotoausstellung in der Ronsdorfer Stadtteilbibliothek aus. Von dem Erfolg beflügelt, verfasste Günter Konrad eine umfassende Dokumentation zum Thema „200 Jahre Evangelische Kirchengemeinde Ronsdorf“.
Zu seiner Ausstellung anlässlich des 250-jährigen Jubiläums seiner Heimat kam sogar der damalige NRW-Ministerpräsident Johannes Rau nach Ronsdorf. In seinen zwei Büchern „Ronsdorf in Vergangenheit und Gegenwart“ zeichnete Konrad ein realistisches Bild von „seinem“ Stadtteil. Günter Konrad hat sich als Autor zahlreicher Heimatbücher, als Fotograf und als Historiker einen Namen gemacht. Diese Leidenschaft wurde vor zwei Jahren auf der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Bürgervereins durch die Vorsitzende Christel Auer belohnt: Ihm wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen. „Wir kennen dich als wandelndes Lexikon von Ronsdorf, und als alter Ronsdorfer sagst du von dir, dass du an allem hier interessiert bist“, sagte Auer damals in ihrer Laudatio. Wie kaum ein anderer habe er sich um die Erforschung, Bewahrung und die Veröffentlichung der Ronsdorfer Geschichte verdient gemacht.“ Er wird den Bürgern im Stadtteil fehlen und sicher lange in Erinnerung bleiben. Als wandelndes Lexikon, vor allem aber als ein sehr liebenswerter Mensch, dessen Herz für Ronsdorf schlug.

 

In der „Bergischen Sonne“ wird entrümpelt

Auf Lichtscheid soll im kommenden Jahr ein „Smart Tec Campus“ entstehen

In diesen Tagen bereiten sich die Abrissfirmen auf den Rückbau des ehemaligen Freizeitbades „Bergische Sonne“ vor. Im Oktober soll der Abriss erfolgen. (Foto: AS)

(Ba./AS) Seit acht Jahren steht das ehemalige Freizeitbad auf Lichtscheid nun leer. Der Leerstand und Vandalismus haben deutliche Spuren hinterlassen. In den leeren Schwimmbecken befinden sich dicke Brocken Bauschutt und bei jedem Schritt durch die „Bergische Sonne“ knrischt zersplittertes Glas unter den Schuhen.
Auf dem Gelände planen die Stadt Wuppertal und die Wirtschaftsförderung die Errichtung eines neuartigen Technologiestandortes (das SonntagsBlatt berichtete).
Seit Anfang der Woche bereiten externe Unternehmen den Abriss der Bergischen Sonne vor. Doch bevor die Bagger anrollen können, muss das ehemalige Spaßbad aufwendig entrümpelt und entkernt werden.
„Bei der Planung der Abbrucharbeiten und der Aufbereitung der neuen Gewerbefläche arbeitet die Stadt eng mit ,NRW Urban’ zusammen, eine landeseigene Einrichtung, die auf den Rückbau und die Revitalisierung kommunaler Flächen spezialisiert ist“, beschreibt Melanie Henke von der Wirtschaftsförderung den Stand der Dinge. „Schon bei den Planungsgesprächen wurde klar, dass die Umwandlung vom ehemaligen Freizeitbad zu einem neuen Gewerbestandort ein aufwendiges Projekt wird“, betont Henke. Allein die Zahlen sind beeindruckend: Die Landeseinrichtung rechnet damit, dass mehr als 7.300 Kubikmeter Beton geschreddert werden müssen – das sind immerhin fast 61.000 volle Badewannen. Durch den Rückbau der markanten Dachkonstruktion fallen 350 Tonnen Holz an – ein Gewicht, das etwa 60 Elefanten entspricht. „Die Abbrucharbeiten werden bis April kommenden Jahres dauern“, schätzt Melanie Henke. „Doch wir sind froh, dass es nach langer Vorbereitung endlich losgeht“, betont Dr. Rolf Volmerig, Leiter der Wirtschaftsförderung.
Wenn das Freizeitbad dem Erdboden gleichgemacht und der Bauschutt abtransportiert wurde, kann hier auf einer Fläche von 19.000 Quadratmetern der „Smart Tec Campus“ entstehen. „Hier sollen Start-ups aus innovativen Tecnologie-Branchen ihren Sitz bekommen“, so Volmerig. Er rechnet mit 250 neuen Arbeitsplätzen entlang der Technologieachse Süd. „Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Forschungs- und Entwicklungsstandortes Wuppertal geleistet“, unterstreicht Oberbürgermeister Andreas Mucke Volmerigs Vision. Geplant sind maximal sieben Grundstücke mit einer Größe von 2.500 bis 9.000 Quadratmetern. „Ziel ist es, ein Kompetenzzentrum zu bilden, das überregionale Strahlkraft besitzt und hohen ökologischen Standards entspricht, die der Stadtrat für die Umsetzung des Projektes vorgegeben hat“, erläutert Stadtkämmerer Dr. Johannes Slawig. Neue Wege beschreitet man auch bei der Vermarktung der Grundstücke. So hat die Wirtschaftsförderung ein Video produzieren lassen, das potenziellen Käuferm die Vorteile des Standortes auf Lichtscheid aufzeigt: eine gute Verkehrsanbindung, die Nähe zur Technologieachse Süd und die Nähe zum Gelpetal.
„Mit der Realisierung des ,Smart Tec Campus’ setzen wir ein wichtiges Signal für die zukünftige Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Wuppertal“, stellt Oberbürgermeister Andreas Mucke klar.

 

Nach der Wahl ist vor der Wahl: Es bleibt spannend

Mit Stichwahlen am 27. September soll der neue Oberbürgermeister ermittelt werden

Enge Kiste: Anstatt der bisher 66 Ratsmitglieder werden künftig 80 Politiker einen Platz benötigen. Dazu muss die Bestuhlung angepasst werden. (Foto: AS)

(W./AS) Mit dieser hohen Wahlbeteiligung hatte Wuppertals Wahlleiter Johannes Slawig nicht gerechnet: Trotz erschwerter Bedingungen – lange Zeit war unklar, wie im Zuge der Pandemie der Urnengang überhaupt stattfinden kann, dann hatte ein Poststreik die Briefwahlen in Gefahr gebracht – verzeichnete Slawig eine Wahlbeteiligung von 46,9 Prozent Prozent im Stadtgebiet. Dies entspricht 124.569 abgegebenen gültigen Stimmen der insgesamt 265.748 wahlberechtigen Wuppertaler.
Wenn man die stadtweiten Wahlergebnisse auf Ronsdorf herunterbricht, dann gehen die Sozialdemokraten ganz klar als Sieger hervor: Für die Bezirksvertretung Ronsdorf bedeutet dies, dass beispielsweise im Stimmbezirk 208 genau 35,4 Prozent für die SPD stimmten (CDU 15,6 %, Grüne 21,2 %, WfW 2,8 %, FDP 14,9 %, Die Linke 5,6 %, AfD 4,2 %). Im Bezirk 219 machten 27,9 Prozent der Wähler ihr Kreuz bei der CDU, die SPD war mit 27,5 Prozent die zweitplatzierte Partei. Die teils langen Schlangen vor dem Wahlokal, das in der Grundschule an der Echoer Straße untergebracht war, nahmen die Wähler gern in Kauf, um ihr Votum abzugeben.
Mit 32,1 Prozent vertreten Susanne Giskes und Simon Geiß Ronsdorfer Interessen im Stadtrat. Bei aller Freude über den Sieg – zuletzt hatte die Ronsdorfer SPD im Jahr 1989 Ratsmandate belegen können, äußert sich Simon Geiß mit Blick auf die bevorstehende Stichwahl verhalten optimistisch. Jetzt gelte es zunächst, für Ronsdorf die Fahne hochzuhalten.
Katerstimmung herrscht in diesen Tagen bei der Ronsdorfer CDU-Fraktion: Mit 21,8 Prozent erreichten die Christdemokraten ein Rekordtief.
Das dürfte der Entscheidung der Wuppertaler Ratsfraktion zu verdanken sein, die sich in letzter Minute gegen den Bau einer Forensik an der KleinenHöhe in Elberfeld aussprach. Somit dürften in Düsseldorf die Würfel für den Bau der Klinik an der Ronsdorfer Parkstraße gefallen sein.
Die Ronsdorfer Wähler scheinen die für  ihren Stadtteil als unzumutbar empfundene Entscheidung am letzten Sonntag also durchaus auf dem (Wahl-)Zettel gehabt zu haben und verliehen so den Sozialdemokraten den gewünschten Aufwind.
Einen etwas fahlen Beigeschmack empfanden Wähler in Ronsdorf, die sich am Wahlsonntag in den sozialen Netzwerken um Wahlergebnisse bemühten – eine Nutzerin hatte gepostet, dass ein CDU-Mitglied offenbar Kugelschreiber als Werbegeschenke vor dem Eingang eines Wahllokals ausgelegt hatte. In einer Ronsdorf-Gruppe kritisierte sie das Vorgehen der Christdemokraten und löste so eine hitzige Diskussion aus.
Aufgrund des Wahlergebnisses vom Sonntag muss die Bestuhlung im Ratssaal erweitert werden. Anstatt der bisher 66 Ratsmitglieder werden künftig 80 Mandatsträger an den Ratssitzungen teilnehmen. Das bedeutet, dass die Stadtverwaltung den Ausbau mit entsprechendem Mobiliar in Kauf nehmen muss. Ein nicht allzu leichtes Unterfangen, denn die vorhandenen Möbel sind Sonderanfertigungen und können nur schwer nachbeschafft werden. Eine Sorge bleibt Wahlleiter Johannes Slawig jedoch im Hinblick auf die bevorstehende Stichwahl am kommenden Sonntag: Zwar können die Wuppertaler für den zweiten Gang ihre vorhandene Wahlberechtigung nutzen, wer die nicht mehr hat, kann auch mit dem Personalausweis ins Wahllokal gehen, aber die immer noch drohenden Streiks der Post könnten das Ergebnis der Stichwahl am 27. September gefährden. Immerhin gaben 48.000 Wuppertaler ihre Stimmen bei der Kommunalwahl am Wochenende auf dem Postweg ab. Slawig betont, dass es gerade bei der Stichwahl auf die Zuverlässigkeit der Post ankomme.
Er empfiehlt zudem, die Wahlunterlagen am Wahl-Sonntag in die städtischen Briefkästen wie beispielsweise den am Bürgerbüro in Ronsdorf an der Markstraße oder den Behördenbriefkasten am Rathaus in Barmen einzuwerfen, um sicherzugehen, dass die Post ankommt. So werden die städtischen Briefkästen am 27. um 13 Uhr, am Rathaus um 16 Uhr geleert. Und spätestens zwei Stunden später dürfte dann feststehen, ob der neue und alte Oberbürgermeister Andreas Mucke heißt oder ob der Kölner Uwe Schneidewind für die Grünen und die Christdemokraten das Amt des Ersten Bürgers der Stadt bekleiden wird.

 

Der FC Remscheid behauptet die Tabellenführung

TSV-Reserve fährt ersten Sieg ein - SSV Germania holt jetzt auch auswärts drei Punkte

Darauf haben die Ronsdorfer Fußball-Fans lange gewartet: dynamischen Spielszenen und natürlich den gemeinsamen Torjubel. (Foto: db)

(Ro./Red.) Der FC Remscheid verteidigte die am ersten Spieltag der Landesliga errungene Tabellenführung mit seinem ersten Auswärtssieg. Die Mannschaft vom SV Burgaltendorf konnte den Jungs von Triner Marcel Heinemann nicht viel entgegensetzen. Der FCR gewann mit 2:0-Toren und hat bisher noch keinen Gegentreffer kassiert. Vorzeitige Euphorie wird vom Trainer aber nicht akzeptiert. Ein Prüfstein ganz anderen Kalibers erwartet den FCR am Sonntag im Röntgenstadion. Um 15.00 Uhr wird die Partie gegen FC Blau-Gelb Überruhr angepfiffen. Der Landesliga-Neuling hat in zwei Spielen vier Punkte ergattern könnern und scheint fest entschlossen, sehr schnell die Punkte zu erreichen, die für den Ligaerhalt reichen. Vorsicht ist von Seiten des FCR angebracht.
Der TSV 05 Ronsdorf, nach einer spielfreien Woche ausgeruht und tatenhungrig, wird am Sonntag mit seinem zweiten Heimspiel ins Geschehen der Bezirksliga eingreifen. Der VfB Marathon Remscheid kommt an die Parkstraße, ein Team, das gegen den Abstieg kämpfen dürfte und in zwei Spielen noch keinen Punkt erringen konnte. Die Favoritenrolle für den TSV dürfte klar sein. Das Spiel beginnt um 15.30 Uhr.
Auch der SSV Germania 1900 konnte einen Dreier verbuchen. Beim Abstiegskandidaten SC 08 Radevormwald gewann das Team von Trainer Damian Schary mit 2:1 und befindet sich nun in der Tabellenmitte. Am Sonntag um 13.30 Uhr erwartet die Germania mit DJK Adler Frintrop eine unberechenbare Elf. Am Freudenberg wird womöglich die Tagesform entscheiden.
Die Zweite des TSV 05 Ronsdorf konnte mein 3:2-Sieg gegen den ASV Wuppertal die ersten drei Siegpunkte in der Kreisliga A einfahren und nimmt mit insgesamt vier Punkten Platz zwei in der Tabelle ein. Das ist ein schöner Saisonbeginn für die Jungs von Trainer Sven Kaiser. Am Sonntag steht allerdings ein unbequemer Gang auf dem Programm: Der TSV Beyenburg erwartet die Ronsdorfer Reserve. Dagegen hat man sich schon öfter schwer getan.
Der SV Jägerhaus-Linde konnte gegen Hellas Wuppertal nicht zu einer guten Form finden und verlor die Partie mit 1:2-Toren. Eine sofortige Wiedergutmachung ist allerdings möglich, denn mit dem SV Heckinghausen kommt ein Team zu den Lindern, das sich auf Augenhöhe befinden dürfte. Für Spannung ist also gesorgt. In der übernächsten Woche steht dann das prestigeträchtige Derby zwischen dem SV Jägerhaus-Linde und der Zweiten des TSV 05 Ronsdorf auf der Agenda.