(Ro./PK) Die Stadtteilkonferenz Klausen fand wie gewohnt im Treff an der Karl-Arnold-Straße statt. Die Geschäftsführerin des Kinder- und Jugendzentrums „Die Schlawiner“, Stefanie Hosters, sowie Anja Westfal, Leiterin der Stadtteilarbeit, führten routiniert durch die Veranstaltung.
Recht schnell war die geplante Flüchtlingsunterkunft am alten Lüttringhauser Bahnhof das Thema. Dort ist schon seit längerer Zeit nichts mehr geschehen, so dass die Ansicht diskutiert wurde, der Investor habe „kalte Füße“ bekommen. „Bei der gegenwärtigen politischen Lage kann ich das sogar verstehen“, sagte dazu die Bezirksbürgermeisterin Dr. Gerhilt Dietrich (SPD). Noch, so der Tenor, könnte man einen Antrag auf eine Baugenehmigung stellen, aber diese Zeit laufe langsam, aber sicher ab.
Ein großer Tagesordnungspunkt war das Stadtteilfest und das Resumee dazu. Für die SPD vermeldete Dr. Dietrich, dass am Stand der Partei mehr als 300 Crêpes verkauft werden konnten. „Uns hat es gut gefallen.“
Kritik ergab sich zur Aufsicht an der Hüpfburg, die nicht immer gewährleistet gewesen sei, zumal 14-Jährige mit 3-Jährigen zusammen hüpften.
Ein weiterer Kritikpunkt war die etwas zu minimale Planung mancher Vereine und Organisationen, die für das kulinarische Wohl der Gäste sorgen wollten.
Wie Jürgen Heuser, ehemaliger Bezirksbürgermeister und für den Heimatbund beim Stadtteiltreff, mitteilte, waren die Grillwürstchen, die der Heimatbund beim Stadtteilfest anbot, um 15.00 Uhr ausverkauft. Alle Beteiligten gelobten Besserung.
Das Stadtteilfest 2027 ist für Samstag, den 11. September geplant.
Der Verein SENF (Sozial – Engagiert – Neugierig – Freiwillig), der sich insbesondere für die Flüchtlingshilfe einsetzt, ist seit April 2026 im Stadtteil aktiv. Der Verein hat seinen Sitz im Pavillon hinter dem Hochhaus an der Karl-Arnold-Straße, was zu einem Problem geworden ist.
Denn die Behausung muss dringend renoviert werden. Das Gebäude selbst gehört der Stadt Remscheid („Was diese noch gar nicht so lange weiß.“), die Wiese, auf der das Haus steht, gehört dem Wohnungsunternehmen LEG. Dies erschwert das Zustandekommen eines Vertrages zwischen den Parteien.
Es wurde angeregt, das Problem auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung (4. November) zu setzen.
KW42 | 18.10.2026
Wie war das Stadtteilfest auf Klausen?
Die Stadtteilkonferenz zog ein kritisches Resumee




