KW11 | 15.03.2026

Ständig für Nachwuchs sorgen

Nach Vandalismus neue Bäume an der EFG gepflanzt

Mehr als 20 Helferinnen und Helfer nahmen Schippe, Spaten, Hacke und Hammer zur Hand, um die Bäume zu pflanzen. (Foto: db)

(Ro.) Sonnenschein, viele helfende Hände und drei neue Bäume für die Zukunft. Auf dem Gelände der Erich-Fried-Gesamtschule in Wuppertal-Ronsdorf wurde am Samstag eine erfolgreiche Baumpflanzaktion durchgeführt. Rund 20 engagierte Helferinnen und Helfer kamen zusammen, um gemeinsam neue Bäume auf dem Schulgelände zu pflanzen. Als sichtbare Antwort auf den Vandalismusschaden, bei dem zuvor mehrere Bäume zerstört worden waren.
Organisiert wurde die Aktion von der Stadt Wuppertal, Ressort Grünflächen und Forsten, gemeinsam mit der Initiative „talbuddeln“. Abteilungsleiter Herr Christian Arlt und sein Kollege Pascal Spies begleiteten die Pflanzung vor Ort fachlich.
Der Schaden an der Erich-Fried-Gesamtschule hatte im vergangenen Jahr viele Menschen im Stadtteil betroffen gemacht. Umso größer war nun die Freude, dass an der Schule wieder neue Bäume wachsen können.
Mit dabei waren die Schulleiterin, Lehrerinnen und Lehrer sowie sechs Schülerinnen und Schüler der Schule. Auch der Schulhund ließ sich das Ereignis nicht entgehen und sorgte zwischendurch für zusätzliche gute Stimmung.
Gepflanzt wurden eine Schwarznuss, eine Esskastanie und eine Eiche. Die jungen Bäume haben bereits einen Stammumfang von 12 bis 14 Zentimetern und sind rund fünf Meter hoch – beeindruckende Pflanzen, die auf dem Schulgelände sofort sichtbar sind und sich in den kommenden Jahren weiter zu stattlichen Schattenspendern entwickeln sollen.
Die Standorte wurden bewusst so gewählt, dass sich die Bäume gut entwickeln können und langfristig einen wichtigen Beitrag für das Schulgelände leisten: Sie spenden Schatten, sorgen an heißen Tagen für Kühlung, speichern Kohlendioxid, verbessern die Luftqualität und bieten Lebensraum für zahlreiche Tiere und Insekten.
Claudia Tust-Follmann vom Team „talbuddeln“ erklärte: „talbuddeln steht dafür, dass wir Grün in unserer Stadt nicht nur schützen, sondern aktiv vermehren. Nach dem Vandalismusschaden wollten wir bewusst ein positives Zeichen setzen und den Schülerinnen und Schülern zeigen, dass viele Menschen hinter ihnen stehen.“
Auch für die Kinder und Jugendlichen war die Pflanzaktion eine besondere Erfahrung. Arlt erklärte ihnen: „Eure Kinder werden von diesen Bäumen erst richtig etwas haben. Aber genau deshalb müssen wir heute neue Bäume pflanzen. Bäume brauchen Zeit zum Wachsen und wenn wir wollen, dass unsere Stadt auch in Zukunft große und gesunde Bäume hat, müssen wir ständig für Nachwuchs sorgen.“
Möglich wurden diese Neupflanzungen ebenso wie die Ersatzpflanzungen an weiteren von Baum-Vandalismus betroffenen Schulen durch Spenden von Wuppertalerinnen und Wuppertalern, Privatpersonen und Unternehmen. Damit wurde ein starkes Zeichen für den Erhalt und die Zukunft des Stadtgrüns gesetzt.

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