(Lü.) Diesen Beitrag sendete uns Dr. Ferdi Nolzen aus Remscheid: Wer hätte das gedacht? Eine richtige Skitour mitten in einer westdeutschen Großstadt? Bei strahlendem Sonnenschein und knackigen -4° Celsius trafen sich am vergangenen Sonntagmorgen sieben begeisterte Wintersportfreunde am Lüttringhauser Friedhof, um ein ganz besonderes Abenteuer zu erleben: eine Skitour direkt von der Haustür weg.
Vom Treffpunkt aus führte die Route zunächst mit einer kurzen Abfahrt in den tief verschneiten Schmittenbusch. Über den winterlichen Wanderweg gelangte die Gruppe bis zur Hermannsmühle, dem tiefsten Punkt der Tour.
Dort hieß es: Felle aufziehen und Schritt für Schritt hinauf zum Hohenhagen, der mit 376 Metern den höchsten Punkt Remscheids markiert. Wie bestellt tauchte am Gipfel auch ein Fotograf auf und hielt die ungewöhnliche Szenerie für das bergische „Winter-Wonder-Land“ im Bild fest.
Oben bot sich ein einmaliger Rundblick über den Remscheider Stadtkegel mit Rathausturm und Waterbölles bis hin zu den Wuppertaler Südhöhen und das verschneite Lüttringhauser Dorf mit seinen charakteristischen Türmen.
Nach dem Abfellen ging es in mehreren Etappen wieder bergab zur Hermannsmühle. Der frische Pulverschnee lud jedoch zu weiteren Aufstiegen ein, und so nahmen die Skitourengeher den Hang gleich mehrfach in Angriff.
Schließlich führte der Rückweg über den Buscherhof wieder hinauf zum Ausgangspunkt am Lüttringhauser Friedhof. Dort wartete in der nahe gelegenen heimischen Küche bereits ein wohlverdienter Glühwein, serviert von der Ehefrau eines Teilnehmers.
So endete ein außergewöhnlicher Wintertag, der echtes Alpen- und Hüttenfeeling mitten im Herzen Remscheids aufkommen ließ.
KW03 | 18.01.2026
Skitour direkt vor der Haustüre
Remscheid zeigte sich als echtes „Winter-Wonder-Land“




