KW29 | 19.07.2026

Neues Format ist ein Erfolg

Der erste „Klangbummel“ zog durch die Innenstadt

Gut gelaunt erreichten die Teilnehmenden des Klangbummels die Ronsdorfer Bücherstube. (Foto: PK)

(Ro./PK) Die Idee war für Ronsdorf durchaus neu: Man organisiert einen Gang durch zehn ausgewählte und geöffnete Geschäfte, bummelt dort ein wenig herum und lässt sich dabei auch noch musikalisch begleiten. So geschehen am Donnerstagabend, als der erste Ronsdorfer „Klangbummel“ geboren wurde.
Mitorganisatorin Carola Hal­bach war über den Zuspruch begeistert. „Wir wollten es ja nicht ausarten lassen“, sagte sie im Gespräch mit dem SonntagsBlatt. „Wir hatten von Anfang an die Zahl von 20 Teilnehmenden im Kopf. Allerdings waren die 20 Plätze ruckzuck vergeben.“
Man startete an der Musikschule Kuberka an der Staubenthaler Straße. Das traf sich ganz gut, denn Christoph Kuberka (Gitarre) und sein Mitstreiter Hajo M. (Sopransaxofon) waren für die musikalische Begleitung zuständig und unterhielten die Gruppe teils mit Oldies, teils mit wilden Improvisationen.
Und so ging es die Elias-Eller-Straße hinunter, das Wohlfühl-Lädchen wurde besucht und der kurze Gang in die Ronsdorfer Bücherstube angetreten. Spätestens dort gewahrte auch Carola Halbach, dass die angepeilte Zeit des Klangbummels – zwei Stunden waren veranschlagt – wohl nicht einzuhalten war. „Wir sind jetzt an der dritten Station“, sagte sie, „und haben bisher 70 Minuten gebraucht. Aber was soll‘s? Es macht ja Spaß.“
Und so ging es die Staasstraße entlang. Man bedachte Apotheke und Kunsthandwerk mit einem Besuch, bog sodann in die Lüttringhauser Straße ein und kehrte bei Quietschfidel und Brillen Büchner ein. An einem Café in der Kocherstraße endete der erste Ronsdorfer „Klangbummel“. Für das nächste Jahr ist der zweite Event dieser Art bereits geplant.

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