KW06 | 08.02.2026

Neuer Vikar bei den Reformierten

Tim Germund wurde feierlich in sein Amt eingeführt

Nach dem Gottesdienst und der feierlichen Amtseinführung standen der neue Vikar Tim Germund (links) und Pfarrer Dr. Jochen Denker (rechts) unserem Redakteur für ein Gespräch zur Verfügung. (Foto: LMP)

(Ro./LMP.) Im Rahmen des Gottesdienstes fand am vergangenen Sonntag in der Reformierten Gemeinde die feierliche Amtseinführung von Tim Germund als neuem Vikar statt. Pfarrer Dr. Jochen Denker und Presbyteriums-Vorsitzender Reinhard Beck begrüßten ihn im Namen der Gemeinde.
Das evangelische Vikariat entspricht als Ausbildungsphase dem bei Jurist:innen und Lehrer:innen bekannten Referendariat. Es stellt die Voraussetzung für die Ordination in den Pfarrdienst dar.
Germund legte im Sommer letzten Jahres an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal seinen Abschluss als Magister der Theologie ab. Nun ist der 25-Jährige, der in Hürth bei Köln geboren wurde, quasi „Pfarrer in Ausbildung“ – und das für zweieinhalb Jahre. „Zurzeit absolviere ich mein Referendariat an der Gesamtschule hier in Ronsdorf“, erklärt Tim Germund gegenüber dem SonntagsBlatt. Der Einsatz als Religionslehrer gehört mit zu seiner Ausbildung. „Ab März stehe ich dann der Gemeinde voll zur Verfügung“, erzählt der frischgebackene Vikar weiter. Er wird dann nach und nach an die seelsorgerischen und geistlichen Aufgaben eines Pfarrers herangeführt werden.
Nach dem Gottesdienst am Sonntag gab es zu seinen Ehren noch einen kleinen Sektempfang im Gemeindehaus, bei dem Germund ebenso freundlich aufgenommen wurde und die Hände etlicher Gemeindemitglieder schütteln konnte.
Dass er hier in eine besondere Gemeinde berufen wurde, hat Tim Germund schnell gemerkt: „Als ich hier meinen ers­ten Gottesdienst miterlebt habe, dachte ich, ich hätte irgendein wichtiges Datum vergessen“, schmunzelt er und hebt damit auf die verhältnismäßig hohe Anzahl der aktiven Kirchgänger:innen an der Kurfürstenstraße ab. Doch dass die Sitzbankreihen in der Reformierten Kirche in Ronsdorf regelmäßig gut gefüllt sind, ist hier zur Freude der Gemeinde der Normalfall.
Und auch damit findet der angehende Pfarrer also beste Bedingungen für ein erfolgreiches Vikariat vor.

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