(Lü./PK) Im öffentlichen Teil der Sitzung der Bezirksvertretung Lüttringhausen im Saal des Rathauses des Remscheider Stadtteils standen elf Tagesordnungspunkte auf der Agenda.
Den Anfang machte die geplante Querungsmöglichkeit und Bushaltestelle Birgden III, die die seit Jahren nicht ungefährliche Situation dort entschärfen soll. „Die Problematik zieht sich schon viel zu lange hin“, hieß es. Und ob die Zusage der Stadt, bis Ende dieses Jahres eine Lösung durchgeführt zu haben, so eintritt, glauben nicht alle der BV-Mitglieder.
Die Zukunft des Gebietes, auf dem heute noch der ehemalige Fußballplatz Blaffertsberg (1. FC Klausen) liegt, muss ebenso geklärt werden. Martin Sternkopf vom Remscheider Sportamt sagte dazu kurz und knapp: „Noch in diesem Jahr“.
Die Deligierten stellten darüber hinaus fest, dass die Parksituation in Lüttringhausen „nicht zufriedenstellend“ ist. Es wurde die Frage aufgeworfen, warum man nach der täglichen Schließung der Supermärkte nicht auf deren Fläche parken dürfe. „Das sollte zur Pflicht werden“, war eine Meinungsäußerung. „Und zwar unentgeltlich.“
Da der Kreisverkehr Eisernstein bereits nach kurzer Zeit durch Schmierereien verunstaltet ist, wird die Bezirksvertretung die Stadt um einen Prüfauftrag bitten. Geplant ist, die vorhandenen Schaltkästen mit Kunst statt mit Schmierereien zu bedecken. „Dazu kann man ja vielleicht Schulen oder Kitas ansprechen“, lautete ein Vorschlag.
Etwas kryptisch hieß der zehnte Tagesordnungspunkt „Strategische Skalierung des fahrbahnerhaltenen Deckenerneuerungsprogramms 2026“. Hierzu wollte man wissen, ob die Zukunft der JVA in Lüttringhausen bekannt sei. Das sei wichtig, um diese möglicherweise in das Konzept einzubeziehen. Bekannt war der BV aber lediglich, dass die zur JVA gehörenden Wohnungen zum Ende des kommenden Jahres gekündigt werden. Ob es ein weiterführendes Konzept gibt, wurde bezweifelt.
Und überhaupt stand die Stadtverwaltung Remscheid stark in der Kritik der Versammlung. „Es dauert immer viel zu lange, bis man Antwort von der Stadt erhält“, äußerte sich ein Mitglied der BV. „Vielleicht könnte man dort ja mehr Mitarbeiter einstellen.“ Die Meinungen gingen so weit, dass auch eine „Missachtung der Belange der Bezirksvertretung“ angesprochen wurde.
KW04 | 25.01.2026
Kritik an der Stadtverwaltung
Die Bezirksvertretung Lüttringhausen zeigte sich kritisch




