(Lü./LMP) Am vergangenen Samstag hatte die Freiwillige Feuerwehr Lüttringhausen ungewöhnliche Großeinsätze zu bestehen – glücklicherweise nur zur Übung. Am Nachmittag galt es, im Gewerbegebiet Großhülsberg einen an einem Kran hängenden, beschädigten Chemikalienbehälter zu sichern, aus dem eine zunächst unbekannte Flüssigkeit tropfte – soweit das „Drehbuch“.
Hierbei handelte es sich um eine Übung, bei der die Einsatzkräfte den Umgang mit dem unbequemen, in den Bewegungen einschränkenden Chemikalien-Schutzanzug (CSA) probten, während der komplette Löschzug im Hintergrund bereitstand. Anschließend wurden die Feuerwehrmänner mit Schlauch und Schrubber vorschriftsmäßig dekontaminiert, bevor der Zugführer „Einsatz beendet“ melden konnte.
„Wir üben an solchen Tagen Szenarien, die nicht so oft vorkommen“, erklärte Übungsleiter Marcel Keil unserem SonntagsBlatt-Reporter vor Ort.
So hatten die freiwilligen Feuerwehrleute bereits am frühen Morgen einen weiteren Übungseinsatz am Lüttringhauser Bahnhof am Grünenplatz absolviert.
Dort stellte die Deutsche Bahn eigens für diese Übung einen Waggon zur Verfügung, bei dem ein Brand der Bordklimaanlage gelöscht werden musste.
KW18 | 03.05.2026
Für den Ernstfall sind die Freiwilligen gut gerüstet
Übungen in Lüttringhausen: Freiwillige Feuerwehr probte seltene Szenarien




