KW29 | 19.07.2026

Ferdi verteidigt Weltmeister-Titel

GS Ferdinand-Lassalle-Straße siegt bei der WSW-Mini-WM

Der Pott bleibt in Ronsdorf: Die Teams der GS Ferdinand-Lassalle-Straße freuen sich über den Weltmeister-Titel bei der Mini-WM für „Tschechien“ und den zehnten Platz für „Marokko“. (Foto: LMP)

(W./LMP) Drei Tage vor dem Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Argentinien spielten 20 Teams der Wuppertaler Grundschulen am Donnerstag im Zoo-Stadion bereits ihren „Weltmeister“ bei der „WSW-Mini-WM“ aus. Die GS Ferdinand-Lassalle-Straße, die vor vier Jahren als „Mexiko“ den Titel nach Ronsdorf geholt hatte, trat diesmal sogar mit zwei Teams an: Sie repräsentierten „Tschechien“ und „Marokko“. Auf dem grünen Stadionrasen bot sich bei dem von den Wuppertaler Stadtwerken (WSW), dem Sport- und Bäderamt und dem Wuppertaler SV veranstalteten Turnier ein farbenprächtiges Bild. Alle Teams waren mit einem kompletten Trikotsatz ausgerüstet worden, der mit den jeweiligen Nationalflaggen und dem Satz „Ich bin Schwebebahn“ in der zugehörigen Landessprache versehen war.
Während sich die zweite Ferdi-Mannschaft (Marokko) in der Vorrunde etwas schwertat und mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen Gruppenvierter wurde, setzte sich die „Erste“ (Tschechien) in ihrer Gruppe eindrucksvoll mit vier Siegen und 19:0 Toren durch. So wollte es der Turniermodus, dass es schon im Achtelfinale zum schulinternen Duell kam, bei dem Tschechien mit 4:2 die Oberhand behielt. Marokko wurde am Ende der Finalrunden Zehnter. Doch Tschechien ließ auch den weiteren Gegnern keine Chance. Im Viertelfinale wurde die GS Uellendahl (Schottland) mit 4:0 vom Platz gefegt. Im Halbfinale nahm sich Ferdi die GS Nützenberg (Südafrika) vor und siegte 4:1. Im Endspiel trafen die beiden einzigen bis dato ungeschlagenen Teams aufeinander, denn die GS Peterstraße (Katar) war ähnlich mühelos durch das Turnier geflogen wie die Ronsdorfer. Als es nach zehn Minuten 0:0 stand, behielt Ferdi im folgenden 8-Meter-Schießen die Nerven und holte den Weltmeistertitel mit einem 4:3-Sieg nach Hause. Der riesige „Pott“ wird damit weitere vier Jahre lang in der Vitrine an der Ferdinand-Lassalle-Straße stehen.

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