KW41 | 11.10.2026

Ein mitreißendes Gospelkonzert

Chioma’s Tribe zu Gast in der Freien ev. Gemeinde

Chioma’s Tribe bei ihrem Konzert in der Freien evangelischen Gemeinde: v.l.n.r. Martin Führ (Gitarre), Markus „Chancy“ Gärtner (Sax), Peter Funda (Drums), Chioma Igwe (Vocals), Enno Kre3mser (Bass) und Burkhard Heßler (keyboard). (Foto: PK)

(Ro./PK) Chioma Igwe, deren Heimat Nigeria ist und die ihre Anfänge als Sängerin beim Wuppertaler Frauenchor „Women of Wuppertal“ (WOW) hatte, trat am Wochenende zum wiederholten Mal in Ronsdorf auf. Im Januar hatte sie ihren mitreißenden Mix aus Gospel, Pop und Weltmusik in der Evangelischen Gemeinde zelebriert, nun ging es „schräg gegenüber“ in der Freien evangelischen Gemeinde mit dem gleichen Enthusiasmus weiter. Über zwei Stunden unterhielt die temperamentvolle Sängerin und ihre bestens eingespielte Band das zahlreich erschienene Publikum.
Von energiegeladener Weltmusik aus Südafrika (Miriam Mekabas „Pata Pata“) über Gospelhymnen wie Curtis Mayfields „People get ready“ zu schnellen rhythmusgeprägten Stücken (eine eigenwillige Version von „The lion sleeps tonight“) reichte der weite Bogen des Konzertes. Die exzellent besetzte Band trug das ihrige zum Gelingen des Abends bei.
Peter Funda, Schlagzeuger und Bandleader, braucht kein großes Set, um die Sängerin songdienlich zu unterstützen und bei Bedarf auch mal richtig einzuheizen. Die Rhythmusfraktion wird durch Bassist Eno Kremser vervollständigt, der kongenial Fundas Groove auf seine fünf Saiten überträgt. Als Solisten glänzten Gitarrist Martin Führ, Markus „Chancy“ Gärtner (Saxofon) sowie am Keyboard Burkhard Heßler.
Wie bei Konzerten von Chioma’s Tribe üblich, mutierte der Konzertsaal zum Tanztempel. Nach zwei Stunden Powermusik waren alle – Musiker, Sängerin und Zuhörende – erschöpft, aber glücklich.

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