KW47 | 23.11.2025

„Dies ist ein Tag des Erinnerns“

Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag

In folgender Reihenfolge wurden die Kränze im Stadtgarten am Denkmal abgelegt: der Erste „Den Opfern zum Gedenken, Stadt Wuppertal“ durch Harald Scheuermann-Giskes und Dirk Müller in der Mitte, der Zweite „Bundesminister der Verteidigung, Landeskommando NRW“ durch drei Soldaten ganz links und der Dritte „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsore e. V.“ durch zwei Reservisten rechts daneben. (Foto: db)

(Ro./PK) Traditionell gestaltet der Heimat- und Bürgerverein die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag. In der Wagenhalle der Ronsdorfer Feuerwehr kommen die Menschen zum Gedenken zusammen. Am Ehrenmal Am grünen Streifen werden im Anschluss an die Gedenkveranstaltung Kränze niedergelegt.
Der stellvertretende Vorsitzende des Heimat- und Bürgervereins, Julian Berges, erinnerte in seiner Rede „an die Opfer von Krieg und Gewalt. Wir in Deutschland leben in Frieden, und das ist keine Selbstverständlichkeit. Das ist eine Verpflichtung an die Zukunft. Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir können von ihr lernen.“
Ronsdorfs Bezirksbürgermeister Harald Scheuermann-Giskes betonte in seiner Ansprache eben das: „Wir müssen uns an einem solchen Tage fragen: Lernen wir aus der Vergangenheit? Der Frieden, in dem wir leben, ist zerbrechlich. Leid kennt keine Grenzen. Frieden beginnt nicht auf großen Konferenzen. Er beginnt in jedem einzelnen Menschen. Frieden ist kein Zustand. Er ist eine Haltung.“
Pfarrer Dr. Jochen Denker von der Evangelisch-reformierten Gemeinde hielt die Gedenkrede. Wie viele seiner erinnerungswürdigen Reden beinhaltete auch diese zum Teil bittere Wahrheiten und wertvolle Erkenntnisse, die schmerzen und berühren.
Die Redaktion dieser Zeitung hält Dr. Denkers Rede von so großem allgemeinen Interesse, dass sie in der aktuellen Ausgabe im kompletten Wortlaut erscheint.

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