KW33 | 16.08.2026

Weltweite Resonanz für das Carl-Fuhlrott-Gymnasium

Selbst in den Schulen Shanghais ist der Einsatz von KI noch nicht so weit fortgeschritten

Sabine Drübert (stellvertretende Schulleiterin) mit dem KI-Team des CFG Alexander Zuber, Stephanie Piechota und Felix Urban (v.l.n.r.) (Foto: LMP)

(W./LMP) Anfang des Jahres wurde das Carl-Fuhlrott-Gym­nasium (CFG) beim bundesweiten KI-Schulpreis 2025 mit dem ersten Platz in der Kategorie „KI-Gesamtkonzept“ ausgezeichnet. Seitdem geben sich auf dem Küllenhahn die Besuchsgruppen praktisch die Klinke in die Hand. Dass das CFG nun offiziell zu den führenden Schulen Deutschlands im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zählt, erfährt weltweite Resonanz.
So konnte das KI-Team mit den CFG-Lehrkräften Stephanie Piechota, Alexander Zuber, Felix Urban und der stellvertretenden Schulleiterin Sabine Drübert nicht nur Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland zur Hospitation begrüßen.
Ein renommierter Schulbuch-Verlag schickte seine Vertretenden ebenso nach Wuppertal wie eine Schule aus Belgien. Sogar die Obere Schulaufsicht von Shanghai – die chinesische Metropole gehört zu den größten Städten der Welt – interessierte sich für das KI-Modell am CFG.
Am Jung-Stilling-Weg ist KI kein bloßes Projekt, sondern bereits integraler Teil des Schulalltags. Im Lernprozess wird bei den Schülerinnen und Schülern durch gezielte Rückfragen der KI das eigene Denken gefördert, statt fertige Lösungen vorzugeben.
Lehrkräfte werden bei ihrer Unterrichtsplanung durch die KI unterstützt, individuelle Lernwege werden gestärkt und schulische Inklusion gefördert. Um die künstliche Intelligenz nutzen zu dürfen, müssen die Schülerinnen und Schüler aber ab der 8. Jahrgangsstufe erst einen „KI-Führerschein“ machen: Am Carl-Fuhlrott-Gym­nasium legt man Wert darauf, dass die Jugendlichen ihre digitale Medienmündigkeit vorweisen können und sich vor Desinformation schützen können.
Dieser systematisch durchdachte und pädagogisch verantwortete Einsatz von KI beeindruckte sogar die Abgesandten aus China: „Unsere Schulen in Shanghai sind in dieser Frage noch nicht so weit wie Ihr Gymnasium“, bestätigten sie den CFG-Verantwortlichen bei ihrem Besuch in Wuppertal.

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