Ausgabe 32 vom 9. August 2026
Der gute Ruf unseres Stadtteils hängt auch mit der Nähe zum Talsperrenwald zusammen.
Seit der unglücklichen Bearbeitung der Wege vor kurzer Zeit fällt dieses Plus an Lebensqualität Ronsdorfs aber komplett flach, zumindest dann, wenn man sich durch den Wald bewegen möchte.
Der Schotter, der vor Jahrzehnten immer mal aufgebracht wurde und sich dann in einem auch langen Prozess durch Nutzung, Niederschläge und Verbindung mit organischem Material zu einer Oberfläche zusammenfügte, war deutlich feiner. Die aktuell verwendeten großen Steine werden sich niemals zu einer stabilen Fläche vereinigen. Da kann man lange drauf warten, es sei denn, es rutscht alles zu den Seiten. Ob das gewünscht ist?
Es ist kein Wunder, dass erheblich weniger Menschen den Wald nutzen. Eine „Naherholung“ ist das nicht mehr, wenn einem z.B. nach der Runde auf diesem wackeligen Untergrund die Gelenke schmerzen.
So kann es also nicht bleiben. Mit der erbetenen Geduld kommen wir nicht weiter, das Zeug muss wieder weg!
G. Mischke
W.-Ronsdorf



