(Lü./PK) Die Proben sind in den letzten Zügen, denn in weniger als vier Wochen soll Premiere sein. Die Kulissen auf dem Gelände der Freilichtbühne unweit des Ludwig-Steil-Platzes stehen schon und bedürfen nur noch etwas an Feinarbeit. Die Rollenverteilung steht fest, das neue Stück ist verinnerlicht. Kurz: Die Lüttringhauser Heimatbühne legt wieder los.
Wie in jedem Jahr hat Dramaturg Christian Wüster, der zugleich Vorsitzender des Vereins der „Lüttringhauser Volksbühne“ ist, ein neues Stück verfasst. Titel der Komödie ist in diesem Jahr „Irren ist männlich“. Es geht um Wasser, das fehlt, um Streik und um Geschlechterkonflikte, alles das sehr humoristisch dargestellt, allerdings mit ernsten Untertönen, wie man es von Wüster kennt. „Aber das Lachen steht wie immer im Vordergrund“, betont er.
Obwohl altbekannte Versatzstücke wie das sehr beliebte Solingen-Bashing und Wortspiele en masse weiterhin vorkommen werden, wird das neue Stück aber auch besonders sein. Wie Christian Wüster im Gespräch mit dem SonntagsBlatt berichtet, wird es keinen klassischen Bösewicht geben. Und es handele sich auch um keine klassische Liebesgeschichte, fügt Wüster hinzu. Das Stück sei etwas subtiler als seine Vorgänger. Die Namen der handelnden Personen sind indes wie gewohnt ausgesucht lustig. Wer sonst als Christian Wüster käme auf die Idee, eine Mitarbeiterin der Unteren Wasserbehörde Claire Grube zu nennen?
Wüster selbst spielt den Hotelgast Franz Kraxlhuber, den niemand versteht. Der Grund soll hier nicht verraten werden, es ist zu komisch. Aber auch Lumpen-Lisbeth oder Uschi Bummfidel (und ihr Sohn, dessen Name nicht nur komisch, sondern auch außergewöhnlich abstrus daherkommt) sind Figuren, die dem Dramaturgen schon ans Herz gewachsen sind.
Und so gehen die Proben unter Regisseur Guido Romlau weiter. Es werden viele Rollen doppelt besetzt, um das komplette Ensemble einzubinden. „Irren ist männlich“ wird wie gewohnt eine Spielzeit von rund zweimal 45 bis 50 Minuten haben und von einem Blechbläserensemble, das von Gisela Woock geleitet wird, begleitet. Es wird – ebenfalls wie gewohnt – keinen Vorverkauf geben. Karten an der Abendkasse kosten für Erwachsene 14 Euro, für Kinder und Jugendliche sechs Euro.
Die Aufführungen finden wie folgt statt: 13. und 14. Juni, 20. und 21. Juni und 27. und 28. Juni. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 16.00 Uhr.
Zusätzlich gibt es eine Aufführung im Remscheider Teo Otto Theater. Diese wird am Sonntag, dem 8. November 2026, um 15.00 Uhr stattfinden.
KW21 | 24.05.2026
Die Heimatbühne legt wieder los
Premiere des neuen Stücks ist am 13. Juni




