(Ro./LMP) „Erstens kommt es anders – und zweitens als man denkt.“ Diese alte Weisheit bewahrheitete sich am vergangenen Sonntag beim Bezirksliga-Heimspiel des TSV Ronsdorf gegen Türkgücü Velbert. Nach fünf sieglosen Spielen in Folge hatten sich die Zebras sicherlich einen Sieg gegen die Velberter vorgenommen, zumal diese von ihren letzten sieben Partien auch nur zwei hatten gewinnen können.
Doch Türkgücü machte der Elf von Denis Levering vor nur 60 Zuschauern in der Waldkampfbahn von Anfang an das Leben schwer. Oguzhan Coruk (9. Minute) und Marwan Mriche Nachit (38. Minute) sorgten für die 0:2-Halbzeitführung der Velberter. Ronsdorf wechselte in der Pause auf drei Positionen: Vasiljevic kam für Schmieta, Likidis für Ketzscher und Hünninghaus für Fuchs.
Insbesondere Yannik Hünninghaus, der nach einer Verletzungspause zwei starke Auftritte in der „Zweiten“ der Zebras hatte und nun zurück in der ersten Garnitur ist, rackerte unermüdlich, um sein Team endlich auch zählbar ins Spiel zu bringen.
Aber es dauerte bis zur 85. Minute, ehe Hünninghaus im Türkgücü-Strafraum gefoult wurde und der Schiri daraufhin Elfmeter entschied. Den Elfmeter verwandelte Hüninghaus selbst zum 1:2-Anschlusstreffer.
Ronsdorf hatte auch in den letzten Minuten noch Chancen zum Ausgleich, der zu diesem Zeitpunkt längst verdient gewesen wäre.
Doch die abgeklärten Velberter schafften es letztlich, die knappe Führung und die damit verbundenen drei Punkte nach Hause zu schaukeln.
Neun Spieltage vor dem Saisonende haben die Ronsdorfer Zebras nun immer noch neun Punkte Vorsprung auf den umkämpften Relegationsplatz, sollten aber irgendwann mal wieder punkten, um den Abwärtstrend endlich und nachhaltig zu stoppen.
KW14 | 05.04.2026
Türkgücü holt drei Punkte bei den Zebras
Der TSV Ronsdorf tat sich beim 1:2 über lange Strecken schwer




