(Ro./LMP) Die Arbeiten an der künstlerischen Aufwertung der Sanitärräume in der Erich-Fried-Gesamtschule (EFG) laufen auf Hochtouren. Seit Oktober letzten Jahres arbeiten die Schüler:innen zweier zehnter Klassen an bunten Mosaiken, die Wuppertaler Wahrzeichen, Gebäude und Symbole darstellen werden. (Das SonntagsBlatt berichtete darüber.)
Am vergangenen Freitag ging es nun an die Fertigstellung des großen Schwebebahn-Mosaiks, das als neuer Blickfang an der Außenwand zwischen den Jungen- und den Mädchentoiletten dienen soll. Während die Ronsdorfer Glas- und Mosaikkünstlerin Ute Scholl-Halbach und ihr Helfer Michael Pardun mit dieser Arbeit beschäftigt waren, sind die Schüler:innen zweier zehnter Klassen immer noch mit der Erstellung weiterer Mosaike befasst, die in den WC-Räumen selbst demnächst für eine verschönerte Atmosphäre sorgen sollen.
Die EFG-Kunstlehrerin Stephanie Rolf leitet die Jugendlichen dabei wie in einem Projekt aus der Arbeitswelt an. Da gilt es Zeitvorgaben einzuhalten, Pufferzeiten zu berücksichtigen und auch mal andere zu unterstützen und einzuspringen, wenn man mit seiner eigenen Arbeit eigentlich schon fertig ist.
Über die künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten hinaus werden hier also auch Arbeitsweisen und Kompetenzen ausgebildet, die im späteren Berufsleben von praktischer Bedeutung sein werden.
Unter den Darstellungen von Wuppertaler Gebäuden – unter anderem dem Lichtscheider Wasserturm und der Frontwand des Zoo-Stadions – wird auch ein Mosaik zu finden sein, das für Stephanie Rolf gewissermaßen eine „Herzensangelegenheit“ ist: Drei Schülerinnen arbeiten zurzeit an einer Abbildung des markanten Elisenturms auf der Hardt. „Da habe ich geheiratet“, verriet die engagierte Pädagogin mit einem Schmunzeln gegenüber dem SonntagsBlatt.
KW05 | 01.02.2026
Schwebebahn-Mosaik ist fertig
Kunst-Projekt in den EFG-Sanitärräumen auf Hochtouren




