KW02 | 11.01.2026

Zebras holen den dritten Platz in der Unihalle

Linde und Germania nach Vorrunde ausgeschieden

Jörn Zimmermann (TSV Ronsdorf, links) erzielte in der Unihalle drei der 19 Tore für die Zebras. Hier hat er allerdings im Halbfinale gegen den WSV das Nachsehen gegen Subaru Nishimura. (Foto: OK)

(W./LMP) Der ganz große Wurf sollte dem TSV Ronsdorf bei der diesjährigen 37. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in der Unihalle am vergangenen Samstag nicht gelingen. Dem stand eine knappe 0:1-Niederlage gegen den späteren Turniersieger Wuppertaler SV im Halbfinale entgegen. Trotzdem haben die Zebras eine eindrucksvolle Hallenbilanz vorzuweisen. Schon beim Südhöhenturnier auf Sudberg war der TSV bis ins Endspiel durchmarschiert, hatte im Viertelfinale den SSV Germania mit 2:0 und im Halbfinale den SV Jägerhaus-Linde mit 2:1 ausgeschaltet. Erst im Finale mussten sich die Zebras gegen den alles überragenden FSV Vohwinkel mit einer 1:3-Niederlage strecken. Die Füchse wurden auch in der Unihalle erst im Finale mit einem 1:5 gegen den WSV gestoppt.
Der TSV ließ auch bei der Hallenmeisterschaft zunächst nichts anbrennen. Nach einem 5:1-Sieg gegen den TFC Wuppertal und einem 1:0 gegen den SSV Germania hatte man das Viertelfinale schon sicher, sodass die 0:1-Niederlage gegen den SV Heckinghausen im letzten Vorrundenspiel etwas überraschend kam. Dafür räumten die Zebras dann im Viertelfinale Fortuna Wuppertal gleich mit 7:1 ab. Die Fortunen hatten bis dato einen starken Auftritt hingelegt. Der Rest ist Geschichte. Dem 0:1 im Halbfinale gegen den WSV folgte noch ein 5:4-Sieg im Siebenmeterschießen gegen den SC Sonnborn, der damit Platz 3 für den TSV Ronsdorf bedeutete.
Der SV Jägerhaus-Linde war ebenfalls mit einer eindrucksvollen Serie aus dem Südhöhenturnier in die Unihalle gereist. In der Alfred-Henckels-Halle waren die Blau-Weißen Turnierdritter geworden – nach einem 2:2 gegen den SSV Germania und anschließenden Siegen gegen den Cronenberger SC (4:3), den BV Gräfrath (3:2), Viktoria Rott (2:1) und einem 5:4-Sieg im Viertelfinale gegen Einigkeit Dornap. Nach der Halbfinalniederlage gegen die Zebras hatten die Linder mit einem 3:1 gegen den SSV Bergisch Born den dritten Platz eingetütet. Die Erwartungen für die Hallenmeisterschaft könnten also hoch gewesen sein – und wurden letztlich nicht erfüllt. Einer 1:3-Niederlage gegen den WSV zum Auftakt folgte mit einem 1:2 gegen Hellas Wuppertal praktisch schon das Ende. Linde erwachte zu spät in der Unihalle, hätte im letzten Vorrundenspiel mit einem Vier-Tore-Sieg gegen den SC Sonnborn noch das Wunder einer Viertelfinalteilnahme vollbringen können – am Ende hieß es nach einem klasse Match aber nur 3:3 gegen den Ligakonkurrenten.
Der SSV Germania hingegen stand bereits beim Südhöhenturnier am Ende mit leeren Händen da. Zwar hatten die Elberfelder mit drei Siegen und zwei Unentschieden in der Vorrunde das Ticket für das Viertelfinale gelöst, konnten dann aber nach der 0:2-Niederlage gegen die Zebras vorzeitig duschen gehen. Die richtige Dusche bekamen die Germanen dann jedoch in der Unihalle. Nach einem 1:2 gegen den SV Heckinghausen, einem 0:1 gegen den TSV Ronsdorf und einem abschließenden 2:3 gegen den TFC Wuppertal gingen für sie bereits nach der Vorrunde auf dem Grifflenberg punktlos die Lichter aus.
Nun sollte es wieder raus aufs Feld gehen – aber Schnee und Eis haben kurzfristig einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das geplante Testspiel des TSV Ronsdorf am Samstag beim SC Velbert ist ebenso abgesagt worden, wie der Test des SV Jägerhaus-Linde am Sonntag gegen TuSEM Essen. Abgesetzt wurde auch das Testspiel der zweiten Mannschaft des TSV Ronsdorf am Sonntag gegen Fortuna Wuppertal II. Der FC Remscheid hatte für Sonntag ein Testspiel beim SC Obersprockhövel geplant, das aber ebenfalls ausfällt. Das Match des SSV Germania am Dienstag bei den Breiten Burschen in Barmen ist bereits abgesagt. Zum Redaktionsschluss war noch offen, ob die Begegnung der Germanen am Sonntag um 15.00 Uhr auf dem Freudenberg gegen die TS 1919 Struck stattfindet, was aber aufgrund der Großwetterlage mehr als fraglich ist. Noch offen ist auch, ob der Termin am Mittwoch, 14. Januar, stattfindet – dann will der FC Remscheid um 19.00 Uhr zu einem Freundschaftsspiel beim Bezirksligisten FSV Vohwinkel antreten.

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